Handball / Verbandsliga

SV Neukirchen trägt weiter die Rote Laterne

Half gestern aus: SVN-Akteur Jens Beutelt warf drei Tore in Rhede.

Half gestern aus: SVN-Akteur Jens Beutelt warf drei Tore in Rhede.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Das war zu erwarten: Handball-Verbandsligist SV Neukirchen unterliegt aufgrund großer personeller Sorgen auch beim Aufsteiger HC TV Rhede klar.

Das war zu erwarten: Handball-Verbandsligist SV Neukirchen hatte gestern Abend beim HC TV Rhede aufgrund großer personeller Sorgen einen ganz schweren Stand und unterlag beim Aufsteiger deutlich mit 22:31 (10:14). Die Blau-Gelben sind mittlerweile das einzige Team, das keinen Punkt hat (0:10) und ist somit am Tabellenende isoliert.

Neukirchen hatte bereits in der Startphase seine Probleme. Nach der 1:0-Führung durch Gerit Fietze, „klingelte“ es in den folgenden zehn Minuten fünfmal im eigenen Gehäuse – ohne selbst ein weiteres Mal zu treffen. Das Team musste sich aber auch erst einmal orientieren, nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Thomas Pannen (Kreuzbandriss) und den privat verhinderten Haupttorschützen Philipp Peich. So waren Neu-Trainer Thomas Pannen (wir berichteten) gerade für den Rückraum die Hände gebunden.

Drei Rückraumspieler

Mit Thorben Hadammer, Marvin Bartnik und Gerit Fietze standen nur drei Akteure zur Verfügung. Neukirchen gewann aber zusehends an Selbstvertrauen. Die Abläufe wurde ordentlich abgespult. Das Manko war allerdings die dürftige Chancenverwertung – die Spieler ließen zu viele der zahlreichen „freien Dinger“ liegen.

Der Gast konnte die Partie aber bis zum Pausenpfiff absolut ausgeglichen gestalten. Einen positiven Einfluss nahm Jens Beutelt, der in der aktuell schwierigen Phase aushalf. Dafür verabschiedetet sich aber Dennis Kühn ziemlich früh. Die alte Knieverletzung des Deckungsspezialisten brach wieder auf.

Neukirchen konnte der Partie in den zweiten 30 Minuten schließlich erneut keine positive Wende mehr geben. Zu schwach gestaltete sich weiterhin die Trefferquote.

„Die Niederlage geht in Ordnung“, sagte dann auch SVN-Trainer Thomas Pannen direkt nach dem Schlusspfiff. „Meine Mannschaft hat aus spielerischer Hinsicht vieles richtig auf dem Parkett umgesetzt. Aber der Abschluss war einfach zu schwach, ebenso wie der direkte Drang zum Tor.“

SVN: Vook 6/5, Fietze 4, Beutelt 3, Bartnik 3, Potschka 2, Lohmann 2, Krölls 1, Toschki 1.

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