Olympische Spiele

Kein Olympia 2020: So geht es unseren Ruhrgebiets-Athleten

Tokio ist vorbereitet auf die Olympischen Spiele – muss sich aber doch noch ein Jahr gedulden.

Tokio ist vorbereitet auf die Olympischen Spiele – muss sich aber doch noch ein Jahr gedulden.

Foto: Tomohiro Ohsumi / Getty Images

Ruhrgebiet.  Die Olympischen Spiele wurden um ein Jahr verschoben. Aber was bedeutet das für die Sportler, die sich eigentlich auf 2020 vorbereiten wollten.

Den 24. Juli 2020 dürfte so mancher Leistungssportler im Ruhrgebiet dick im Kalender stehen haben. Denn eigentlich hätte er oder sie zu diesem Zeitpunkt in Tokio sein wollen – um an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele teilzunehmen.

Dann kam Corona und es folgte die Verlegung der Spiele ins Jahr 2021. Der Countdown wurde zurückgesetzt – zwölf weitere Monate der Vorbereitung folgen. Aber wie erleben das die Sportler aus der Region?

Das sagen die Sportler aus den verschiedenen Städten

Tokio 2020 wäre für Agatha Schmidt vom JC 66 Bottrop zu früh gekommen. Aber eigentlich hätte sie nun ihre ersten großen Turniere mit Blick auf die Spiele 2024 in Paris kämpfen sollen. Wie es für sie weiter geht?

JC 66 Bottrops Agatha Schmidt: Ich träume von Olympia 2024

Am 24. März flossen bei Jessica Steiger die Tränen. Gerade waren die Olympischen Spiele um ein Jahr verschoben worden. Die Lebensplanung mit einem Schlag über den Haufen geworfen. Aber die Schwimmerin des VfL Gladbeck konnte sich auf ihre Fans und Sponsoren verlassen. Mit einem Crowdfunding-Projekt sicherte sie sich die finanzielle Basis für einen neuen Anlauf 2021 – und auch der Hochzeit in diesem Sommer steht nichts mehr im Weg.

VfL Gladbeck: Jessica Steigers Olympiatraum lebt weiter

Die Olympianorm hatte Marius Probst vom TV Wattenscheid 01 so gut wie in der Tasche. Trotz einer Verletzung im Vorjahr war er optimistisch, den Sprung nach Tokio zu schaffen. Dass das Coronavirus seine Pläne jäh stoppte, ärgerte den Herner Mittelstreckenläufer nur kurz. Längst hat er die Sinne wieder geschärft – und will auf dem Weg nach Tokio noch einen Titel einfahren.

Warum ein Herner Läufer von der Olympia-Verlegung profitiert

Der Schock bei Maike Schaunig vom HTC Uhlenhorst saß nach der Olympia-Verlegung tief. Es folgte ein Motivationsloch – bis die 24-Jährige ihre Leidenschaft für das Laufen entdeckte. Mittlerweile hat sie die Olympischen Spiele 2021 wieder fest im Blick – und zieht sogar positive Schlüsse aus der Verlegung.

HTC Uhlenhorst: Halbmarathon statt Olympia-Vorbereitung

Am Sportinternat in Essen hissen Sportler am Freitag symbolisch die Olympische Flagge. Auch Spitzensportler sind dabei vor Ort.

Essen: Am Sportinternat wird Freitag die Olympia-Flagge gehisst

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