FUTSAL

PCF Mülheim ruft die Mission direkter Wiederaufstieg aus

Mit diesem Kader peilt der PCF Mülheim die direkte Rückkehr in die Regionalliga an.

Mit diesem Kader peilt der PCF Mülheim die direkte Rückkehr in die Regionalliga an.

Foto: Tamara Ramos / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Nach dem Abstieg aus der Regionalliga hat der PCF Mülheim allerdings einen erheblichen Umbruch vollzogen. Hoffnung in die Neuzugänge.

30. März in Schwerte: Die Spieler des Primero Clubs Mülheim liegen enttäuscht auf dem Hallenboden. Sie haben das Auswärtsspiel bei Holzpfosten Schwerte mit 4:6 verloren und sind nach einem Jahr wieder aus der Futsal-Liga West abgestiegen. Ein halbes Jahr später ist die Enttäuschung langsam, aber sicher verschwunden. Der PCF greift wieder an und will auf Anhieb die Rückkehr in die Regionalliga schaffen.

„Ein anderes Ziel als den Aufstieg kann es nicht geben“, sagt der Vereinsvorsitzende Alexander Prim ohne Umschweife. Dabei hat der Primero Club durchaus einen Umbruch hinter sich. Einige der Leistungsträger aus dem vergangenen Jahr haben den Verein verlassen. Paul Schütte und Schevan Rascho bleiben im Trikot von Bayer Uerdingen ebenso in der Regionalliga wie Ibrahim Akkaya und Risto Malic, die zu Fortuna Düsseldorf gewechselt sind. Paul Renneberg wird berufsbedingt kürzer treten.

Klubchef hofft auf positive Entwicklung

Dafür kann der PCF auf eine Reihe an Neuzugängen zurückgreifen, von denen einige auch in Mülheimer (Feld-)Fußballclubs spielen. Etwa Philipp Wypler vom SV Heißen oder Jenusan Uthayakumar und David Baentsch vom TuSpo Saarn. „Ich traue manchen von ihnen durchaus den Sprung in die erste Mannschaft zu, in der Spitze fehlt es aber natürlich vorerst“, sagt Prim.

Vorerst, weil der Klubchef freilich auf eine positive Entwicklung im Laufe der Saison hofft. „Es dauert, bis die taktischen Unterschiede verinnerlicht sind“, so Alexander Prim. Unter dem Strich traut er den Neulingen aber zu, dass sie den PCF sogar besser machen als in der vergangenen Saison.

Kleve und Düsseldorf als schärfste Konkurrenten

Als größte Konkurrenten im Kampf um den ersten Platz hat er den Vorjahreszweiten HSRW Kleve sowie den Aufsteiger Post SV Düsseldorf, der auf eine Reihe marokkanischer Spieler setzt, ausgemacht.

Zu den Kontrahenten gehört auch die eigene zweite Mannschaft, die im vergangenen Jahr auf dem dritten Platz landete. Sie soll in diesem Jahr nach Möglichkeit nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Gleich zum Auftakt kommt es am 28. September zum Duell der beiden Mülheimer Teams. „Das wollte der Verband gerne ganz am Anfang haben“, erläutert Alexander Prim.

Die Generalprobe absolvieren beide am kommenden Samstag im Niederrheinpokal. De PCF I gastiert um 11 Uhr bei den Toro Lightnings in Düsseldorf, der PCF II um 13 Uhr bei der SSVg Haan.

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