Leichtathletik

U20-Hallen-DM: Meisl will über 1500 Meter aufs Treppchen

Hat gleich zwei große Herausforderungen binnen 24 Stunden: Die Mülheimerin Verena Meisl (Mitte) von der LGO Dortmund geht bei den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften an den Start.

Hat gleich zwei große Herausforderungen binnen 24 Stunden: Die Mülheimerin Verena Meisl (Mitte) von der LGO Dortmund geht bei den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften an den Start.

Foto: Hendrik Steimann / WAZ

Mülheim.  Die Mülheimer Leichtathletin Verena Meisl von der LG Olympia Dortmund hat sich bei den Deutsche U20-Hallen-Meisterschaften einiges vorgenommen.

Gleich zwei große Herausforderungen muss die Mülheimer Leichtathletin Verena Meisl innerhalb von 24 Stunden meistern. Die eine mit dem Kopf in der Uni, die andere mit ihren Beinen in der Halle.

Die Sportlerin der LG Olympia Dortmund geht am Samstag um 11.20 Uhr nämlich bei den Deutschen Meisterschafte der U20 in Neubrandenburg an den Start. Gemeldet ist sie über die 800 und die 1500 Meter. Antreten kann sie aber nur bei einem der beiden Wettkämpfe, „weil sich die Zeitpläne sonst überschneiden“, erklärt Meisl.

„1500 Meter liegen mir besser“

In diesem Jahr hat sie schon vier Wettkämpfe über 800 Meter bestritten, sich dennoch für einen Start über die längere Distanz entschieden. „Die 1500 Meter liegen mir einfach etwas besser“, verrät die Leichtathletin, deren persönliche Bestzeit über diese Distanz bei 4:22,95 Minuten liegt.

Ganz an diese Zeit herankommen, wird sie bei den Meisterschaften wahrscheinlich nicht. „In der Halle ist man nämlich immer ein bisschen langsamer“, so Meisl. Dass sie gut in Form ist, hat sie mit dem Titelgewinn bei den NRW-Meisterschaft der U20 bewiesen.

„Ich möchte auf jeden Fall aufs Treppchen laufe“, sagt sie. „Klar, am Ende ganz oben zu stehen, wäre natürlich am schönsten.“

Vorlauf am Samstag, Finale am Sonntag

Zunächst muss sie am Samstag um 11.20 Uhr aber den Vorlauf überstehen. Das Finale stünde dann am Sonntag an.

Keine 24 Stunden vorher hatte sie aber ein andere knifflige Aufgabe zu meistern: Am Freitag Vormittag um 12 Uhr stand für die Maschinenbau-Studentin noch eine Klausur in der Uni an: „Höhere Mathematik“, verrät sie. Die schweißtreibenden Runde in der Leichtathletikhalle werden da wohl die angenehmere Herausforderung sein.

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