FUSSBALL

Verfolgerduell steht im Fokus des Bezirksliga-Spieltags

Florian Klasen und die Mintarder wollen in Heisingen alles klar machen.

Florian Klasen und die Mintarder wollen in Heisingen alles klar machen.

Foto: Frank Oppitz

Mülheim.   Mintard möchte schon an diesem Wochenende alles klar machen. Schlägt der MFC Steele, wird der Kampf um Platz zwei wieder spannend.

Der Aufstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga könnte an diesem Sonntag noch einmal richtig Fahrt aufnehmen, wenn der Tabellenzweite auf den Vierten trifft. Eine Niederlage der SpVgg Steele könnte nicht nur Spitzenreiter Blau-Weiß Mintard womöglich zum Aufstieg verhelfen, sondern die Chancen des MSV 07 und des MFC 97 auf Rang zwei wieder deutlich erhöhen.

Heisinger SV – Blau-Weiß Mintard (So., 15 Uhr, Uhlenstraße). Sollte Steele das Duell gegen den MFC 97 nicht gewinnen, ist die Tür auf für die Mintarder. Mit einem Sieg können sie den Aufstieg endgültig klar machen. „Wir müssen ein Zeichen setzen und das Ding jetzt klar machen“, lässt Mintards Trainer Marco Guglielmi keinen Zweifel aufkommen. Selbst wenn Steele ebenfalls gewinnen sollte, hat der Coach keine Bedenken mehr. „Wir müssen diesen Fünf-Punkte-Abstand mindestens halten“, sagt er. Die Spieler haben offenbar auch große Lust, die Entscheidung herbeizuführen. „Ich kriege dauernd irgendwelche Nachrichten. Ich glaube, ich muss die Jungs mit dem Lasso einfangen“, sagt Guglielmi.

SpVgg Steele – Mülheimer FC 97 (So., 15.15 Uhr, Langmannskamp). Endspiel am Essener Langmannskamp für den MFC 97. Verlieren die Styrumer als Tabellenvierter das Duell beim Ligazweiten, ist der Aufstieg für sie gelaufen. Unabhängig davon, ob das Spiel gegen Vogelheim wiederholt wird oder nicht. Und auch für den MSV 07 würden die Chancen auf ein Aufstiegsspiel gegen den Tabellenzweiten der Bezirksliga-Gruppe eins dann immer kleiner. Bei einem MFC-Sieg hingegen würde der (Drei-)Kampf um den zweiten Platz noch einmal besonders spannend.

Mülheimer SV 07 – SG Kupferdreh-Bygang (So., 15.15 Uhr, Waldschlösschen). Der MSV hofft im Parallelspiel insgeheim auf ein Unentschieden, um Steele noch einholen zu können und auch im Falle eines MFC-Wiederholungsspiels vor den Styrumern zu bleiben. Zunächst aber müssen die „07er“ Kupferdreh-Byfang schlagen, in dieser Saison alles andere als eine Laufkundschaft. „Sie stehen jetzt jenseits von Gut und Böse und ich hoffe, dass sie wenig Lust haben“, sagt MSV-Trainer Dirk Roenz mit einem Schmunzeln.

Er hofft, dass seine Mannschaft genauso dominant und aggressiv auftritt wie in den letzten Wochen. „Wir wollen alles tun, was in unserer Macht steht und alles andere wird auf den anderen Plätzen entschieden“, sagt Roenz. Ihm fehlen nur die angeschlagenen Spieler Tobias Schmidt und Gero Hiegemann. Ansonsten hat der MSV-Coach bei der Aufstellung die Qual der Wahl.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben