Fußball Landesliga

VfB Speldorf taumelt in Richtung Tabellenkeller

Finstere Miene bei Speldorfs Trainer Olaf Rehmann.

Finstere Miene bei Speldorfs Trainer Olaf Rehmann.

Foto: Mark Bohla

Mülheim.  Der VfB Speldorf verliert auch das Kellerduell in Wermelskirchen und steckt nun tief im Abstiegskampf. Olaf Rehmann kennt die Ursachen.

Der VfB Speldorf steckt tief im Abstiegskampf. Beim Kellerkonkurrenten SV Wermelskirchen 09/35 unterlag die Elf von Olaf Rehmann mit 0:4 (0:1), musste Wermelskirchen vorbeiziehen lassen und liegt jetzt auf Rang 14. Nur noch einen Punkt und einen Platz vor den Abstiegsrängen.

13 Minuten dauerte es, da lag der VfB Speldorf mit 0:1 hinten. Und zu diesem Zeitpunkt war das eher ungerecht. Denn die Gäste machten in der Anfangsphase das Spiel – konnten sich in Abwesenheit von Abdul Rahman Yussif und Esad Morina aber keine großen Torchancen erspielen. Der erste Konter der Hausherren saß dagegen – Ferat Sari traf zum 1:0.

Speldorf strahlt keine Gefahr aus

Das war gleichzeitig der Pausenstand – auch weil beide Mannschaften im Schlussdrittel des Spielfeldes nicht zwingend genug waren. „Es zeichnet sich das ab, was ich befürchtet habe. Jetzt, wo der Druck größer wird, denken wir zu viel nach und spielen dann lieber noch einmal quer, als abzuschließen“, so Olaf Rehmann.

Enoch Wölfer und Tekin Mang hatten die Gelegenheit für Speldorf auszugleichen, stattdessen spielten sich aber die Hausherren eine komfortable Führung heraus. Luca Postic (62.) und Pascal Schmid (68.) ließen Speldorf taumeln. Der endgültige K.o. war dann die Rote Karte für Burak Demirdere, der sich bei einer Rudelbildung wohl zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. Das 4:0 durch Umut Demir hatte nur noch statistischen Wert. „Für uns ging es dann darum, dass es nicht noch höher ausfiel“, wollte Rehmann zumindest Schadensbegrenzung betreiben.

SV Wermelsk. – VfB Speldorf 4:0 (1:0)
Tore:
1:0 Sari (13.), 2:0 Postic (62.), 3:0 Schmid (68.), 4:0 Demir (77.).
VfB: Hauffe – Weiß (46. Wölfer), Aborah, Zorlu, Bartholomäus, Demirdere, Bimpek (68. Bastutan), Siminenko (79. Heinz), Willing, Timm, Mang.
Bes. Vork.: Rote Karte gegen Demirdere (71., Tätlichkeit)

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