Sport im Park

3200 Teilnehmer: Positive Halbzeitbilanz bei Sport im Park

Auf eine intensive Kräftigung der Muskulatur zielt das Kursangebot „Core-Fit“ ab.

Auf eine intensive Kräftigung der Muskulatur zielt das Kursangebot „Core-Fit“ ab.

Foto: SSB

Oberhausen.  3200 Teilnehmer waren in den ersten viereinhalb Wochen beim Sommerprogramm „Sport im Park“ des Stadtsportbundes Oberhausen am Start.

3200 Teilnehmer waren in den ersten viereinhalb Wochen beim Sommerprogramm „Sport im Park“ des Stadtsportbundes Oberhausen am Start. „Ich bin einfach überwältigt“, zeigt sich Sabine Grajewski, die SSB-Geschäftsführerin, begeistert. Dabei kommen täglich immer mehr Menschen dazu, die sich nach Bewegung an der frischen Luft sehnen. „Das Angebot hat sich gelohnt, und wir werden nicht müde, alle Teilnehmenden und auch alle unsere Übungsleiter weiter persönlich zu betreuen.“

Dabei erfordert die Durchführung von Sport im Park in Corona-Zeiten besondere Maßnahmen. Zettel ausfüllen, anmelden, Abstand beachten, Hände desinfizieren – für jeden einzelnen Kurs, jeden Tag, immer wieder. Die bange Frage, die sich das SSB-Team während der Vorbereitung stellte: Kommen die Menschen trotzdem oder lassen sie sich vom Aufwand nach den ersten Besuchen abschrecken?

„Abstand halten in der Laufschule ist nicht einfach“

Zur Halbzeit steht fest: Die Arbeit hat sich gelohnt, die Menschen kommen auf die SSB-Sport- und Freizeitanlage an der Lindnerstraße. Bisher überzeugten dabei nicht nur die bekannten Angebote wie Faszientraining mit Silvia Schramm, Fit von Kopf bis Fuß mit Rosi Haczkiewicz oder Latin Fitness Tanz und Drums Alive. Vermisst wurde Petra Dobener, deren Aroha/Kaha-Angebot aber ab dem heutigen Dienstag wieder fortgesetzt wird. Eine ansprechende Alternative in der Aroha-Pause boten Ute Lange mit ihren Klangschalen und Kim Kitschenberg mit Yoga.

Sehnlich erwartet wurden auch die Angebote von Kai Hunziger, der am 15. Juli einstieg. Ganz schön hart geht es dabei in seinem Outdoor-Fitness-Camp zu, das für Fortgeschrittene konzipiert ist. „Abstand halten in der Laufschule ist nicht einfach“, sagt Friedel Bergermann, da die Teilnehmerzahl von Woche zu Woche steigt. Aber mit Hilfe von Sabine Zell achtet er penibel darauf, dass der Abstand eingehalten wird.

Immer neue Gesichter dabei

Auch die neuen Angebote erfreuen sich guter Teilnehmerzahlen. Die Bogenschützen aus Holten, die jeden Mittwoch einen „Bogenplatz“ aufbauen und mit ausgebildetem Personal vor Ort sind, haben zum Glück ausreichend Bögen, um dem Andrang gerecht zu werden. Die Nachfrage bei Kontaktsportarten wie Boxen und Krav Maga ist hoch. Walking Football, Nordic Walking und Senioren-Yoga haben derweil noch Luft nach oben.

Auch alle anderen Angebote haben guten Zulauf, stets kommen neue Gesichter hinzu. Wie etwa Teilnehmerin Saskia T.: „Nachdem ich ein Plakat von Sport im Park gesehen hatte, habe ich sofort im Internet nach den Angeboten gesucht und sie im Kalender eingetragen. Vor allem in der jetzigen Zeit freue ich mich, neue Sachen auszuprobieren.“ Und: Es sind nicht nur Oberhausener, die die Kurse nutzen. „Wir sind schon über die Stadtgrenze hinaus bekannt“, stellt Praktikantin Lena Weinforth fest.

Plogging fällt am 4. und 18. August aus

Die parallel zu den Kursen laufende Kinderbetreuung durch ausgebildete Sporthelfer – jeweils zwei Stunden dienstags und mittwochs am Nachmittag sowie vormittags an Donnerstagen und Freitagen – werden ebenfalls sehr gut angenommen. Derweil wird das für den 4. und 18. August geplante „Plogging“ – Joggen und dabei etwas für die Umwelt tun – ausfallen. Sport im Park endet am 30. August.

Alle Angebote zum Nachlesen gibt es im Internet übrigens unter dieser Adresse: www.ssb-oberhausen.de/sip-2020-veranstaltungen.

>>> INFO: Special: Drums Alive für Kinder

Im Rahmen der Kinderbetreuung „Bewegung, Spiel und Spaß“ findet am 5. August ab 17 Uhr einmalig „Drums Alive für Kinder“ statt. Britta Wenda-Gäng, Übungsleiterin und Drums-Expertin bei Sport im Park, leitet das Angebot. Die Teilnahme für Kinder zwischen vier und zehn Jahren ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Mit sogenannten Drums Sticks wird auf Pezzibällen getrommelt. Maximal 30 Kinder können am Angebot teilnehmen.

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