Fußball

Beim FC Sterkrade 72 soll endlich wieder Ruhe einkehren

Der Kader des A-Ligisten FC Sterkrade 72, (hinten, v.l.): Jan Swoboda, Alex Motzkuhn, Ömer Kücükpehlivan; Mitte (v.l.): Tainer Michael Neumann, Dennis Horn, Olaf Pedziak, Baris Con, Mohamad Quariach, Phil Pribbernow, Andre Peters, Yannic Gräf, Lars van Gelder, Betreuer Markus Strauchmann, Torwart-Trainer Andreas Bovenz, Physiotherapeutin Claudia Hanrath; vorne (v.l.): Gökhan Keskin, Bjarne Neumann, Halil Kaplan, Lukas Griesser, Hermann Scheiermann, Leon Bruckwilder, Luca Liebelt, Jannik Autret und Akubuike Ugochukwu.

Der Kader des A-Ligisten FC Sterkrade 72, (hinten, v.l.): Jan Swoboda, Alex Motzkuhn, Ömer Kücükpehlivan; Mitte (v.l.): Tainer Michael Neumann, Dennis Horn, Olaf Pedziak, Baris Con, Mohamad Quariach, Phil Pribbernow, Andre Peters, Yannic Gräf, Lars van Gelder, Betreuer Markus Strauchmann, Torwart-Trainer Andreas Bovenz, Physiotherapeutin Claudia Hanrath; vorne (v.l.): Gökhan Keskin, Bjarne Neumann, Halil Kaplan, Lukas Griesser, Hermann Scheiermann, Leon Bruckwilder, Luca Liebelt, Jannik Autret und Akubuike Ugochukwu.

Foto: Tamara Ramos / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Der A-Ligist hat mit Michael Neumann einen neuen Trainer. Außerdem sind viele junge Spieler neu dabei. Tendenziell soll es wieder bergauf gehen.

Auf und ab und hin und her. Beim FC Sterkrade 72 war es in den vergangenen Jahren nicht gerade ruhig. Dem knapp verpassten Aufstieg mit einem Starensemble folgte in der vergangenen Saison der Fast-Abstieg. Der Trainer-Verschleiß war zudem enorm. Damit soll jetzt Schluss sein, der Klub vollzieht einen Umbruch. Natürlich auch mit neuem Trainer: Michael Neumann ist der neue Mann an der Seitenlinie - und ein Spaßvogel: „Mal gucken, wie lange ich es hier schaffe“, lacht er, um dann ernst zu werden: „Wir planen langfristig!“

Das zeigt sich auch am Personal. Sollen die finanziellen Anreize zuletzt noch groß gewesen sein, so kehrt auch an dieser Front Ruhe ein. Neumann erklärt: „Wir gehen einen anderen Weg. Und zwar radikal. Die Jungs, die jetzt hier sind, haben richtig Bock auf Fußball. Das wird uns auch dabei helfen, generell mal Ruhe in den Verein zu bekommen.“

Bjarne Neumann, Jan Lucas Swoboda, Lars-Justus van Gelder, Yannic Gräf, Lukas Griesser, Niklas Jansen, Ömer Kücükpehlivan, Andre Peters, Luca Liebelt, Alexander Motzkuhn, Phil Pribbernow und Leon Bruckwilder kommen allesamt von Arminia Lirich.

„Richtig heiß auf die Saison“

Den 21er Kader komplettieren Domenik Sebastian (Buschhausen 1912) und die beiden A-Jugendlichen Jannik Auret und Lukas Gruner. „Zudem haben wir weitere A-Jugendliche vorzeitig zu Senioren erklärt, die werden dann langsam herangeführt“, informiert Neumann. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, und die Jungs sind richtig heiß auf die Saison.“

Dass es dem Team an Erfahrung mangeln könnte, glaubt der Coach nicht: „Viele haben bereits eine Saison in der Bezirksliga absolviert. Das prägt natürlich auch. Den Rest an Erfahrung bringe ich von außen auf den Platz“, sagt Neumann.

Konkrete Ziele verfolgen die 72er nicht. „Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen. Aber wenn sonntags eine andere Mannschaft besser war, dann ist das so. Am Ende wird abgerechnet, allerdings wird man nach fünf, sechs Spielen sicher eine Tendenz erkennen können.“

Neue Anlage an der Erlenstraße

Tendenziell soll es mit dem Verein jedenfalls wieder bergauf gehen. Neben dem personellen Umbruch steckt der FC 72 auch in einem logistischen Unterfangen: „Die neue Platzanlage an der Erlenstraße ist richtig toll“, freut sich Neumann auf die neue Heimspielstätte des Klubs. Ganz fertig ist dennoch nicht alles, so dass die 72er derzeit noch mitunter ausweichen müssen. „Das Vereinsheim soll im Winter fertig sein. Ansonsten ist es derzeit ein hin und her. Aber das wussten wir vorher und hatten das einkalkuliert.“

Solange dies das einzige hin und her bleibt, dürfte sich um die Sterkrader tatsächlich endlich wieder eine positive Ruhe legen.

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