Tennis

Die Tennis-Herren 30 aus Buschhausen setzen sich kein Limit

Fühlt sich pudelvoll beim BTC und hat weiter hohe Ziele: Der Serbe Ivan Bjelica.

Fühlt sich pudelvoll beim BTC und hat weiter hohe Ziele: Der Serbe Ivan Bjelica.

Foto: NRZ

Oberhausen.  Nach dem tollen Einstand in der Tennis-Bundesliga der Herren 30 geht der Buschhausener TC selbstbewusst ins Duell gegen den TV Espelkamp-Mittwald.

Nach dem erfolgreichen Einstand in der Tennis-Bundesliga der Herren 30 mit dem stimmungsvollen 5:4-Erfolg gegen den HC Uhlenhorst erwartet der Buschhausener TC am Samstag (29. Juni/12 Uhr) den TV Espelkamp-Mittwald an der Erlenstraße. Der Gast aus Ostwestfalen-Lippe kommt mit der Empfehlung von zwei Siegen bei seinen ersten drei Auftritten.

Fürchten muss der Neuling in dieser Liga aber niemanden, das liegt natürlich an den Neuzugängen. Zwei davon sprechen über ihre Ziele mit dem BTC.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Wahl meines neuen Clubs“, sagt Ivan Bjelica. Der Serbe war der „Dauerbrenner“ beim Ratinger TC, mit dem er dreimal den Deutschen Meistertitel holte und einmal Vize-Meister wurde. Doch für diese Saison verzichtete der TCR auf einen Start in der nationalen Eliteklasse der Herren 30. Zum Glück für den BTC, auch Boy Wijnmalen stieß aus Ratingen zum Aufsteiger nach Buschhausen. „Ich hatte eine tolle Zeit und ein gutes Verhältnis zu den Leuten in Ratingen und etwas Sorge, dass das jetzt anders laufen könnte“, so Bjelica. „Aber die Sorgen haben sich ganz schnell erledigt. Die Leute hier sind unglaublich freundlich, und wir haben jetzt schon eine tolle Atmosphäre im Team.“

Die Frage nach der Zielsetzung für die Saison beantwortet der Serbe ohne Hemmungen: „Ich sehe da kein Limit, wir können Meister werden. Ich kenne die Liga und weiß, was man dafür benötigt. Unsere Mannschaft ist gut aufgestellt, besonders in den Doppeln“, so Bjelica. „Aber ich möchte da jetzt auch nicht zu weit vorgreifen. Jedes Spiel muss erst gespielt werden, und es hängt immer sehr viel davon ab, wer an den Spieltagen dabei sein kann.“


Finale kann erreicht werden
Auch Wijnmalen hat nur lobende Worte für seinen neuen Verein: „Mein Freund Thimo Van der Lecq spielt ja schon seit drei Jahren hier und hat mir empfohlen, auch nach Buschhausen zu kommen.“ Und auch der Niederländer meint: „Wenn wir komplett sind, können wir das Finale erreichen. Wir sind auf jeder Position stark besetzt und haben richtig gute Doppel. Das ist enorm wichtig, weil es normalerweise nach den Einzeln nur 3:3 oder 4:2 steht. Dann sorgen die Doppel für die Entscheidung.“

So wie beim 5:4-Auftaktsieg gegen den HC Uhlenhorst, wo die Punkte im alles entscheidenden Match-Tiebreak mit Wijnmalen/Laurent Montoisy gefeiert wurden wie Tore beim Fußball.

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