Jugendfußball

Die U19 von Adler Osterfeld verpasst den Aufstieg

Die Enttäuschung bei den U19-Spielern von Adler Osterfeld war nach dem Abpfiff groß.

Die Enttäuschung bei den U19-Spielern von Adler Osterfeld war nach dem Abpfiff groß.

Foto: Adler Osterfeld

Mit 0:1 verlieren die A-Junioren von Adler Osterfeld das entscheidende Aufstiegsspiel in die Niederrheinliga gegen den Velberter SC.

Oberhausen. U19-Niederrheinligaqualifikation Entscheidungsspiel, SV Adler Osterfeld – Velberter SC 0:1 (0:0): Lange sah es gut aus, doch in Unterzahl mussten die Adler letztlich das alles entscheidende Tor hinnehmen und verpassen damit erneut die Qualifikation. „So zu verlieren, mit einem Abseitstor in der 88. Minute ist natürlich hart. Da fehlen einem dann auch die Worte“, erzählt Trainer Tobias Hauner.

In Unterrath wurde zu ungewohnter Zeit für die A-Jugendlichen angestoßen, ursprünglich sollte die Partie im Anschluss an das andere Entscheidungsspiel zwischen SV Biemenhorst und ASV Einigkeit Süchteln (2:4) an der Platzanlage an der Concordiastraße stattfinden. Die Uhrzeit blieb, um keinen Heimvorteil zu gewähren wurde das Spiel allerdings nach Düsseldorf verlegt.

„Die Jungs sollen und können trotzdem stolz sein. Aus so einem Spiel müssen sie lernen.“

Wie für ein Finale üblich war die Nervosität auf beiden Seiten zu spüren, es waren jedoch die Osterfelder, die nach vier Minuten die erste Prüfung den Velberter abnahmen, die darauffolgende Ecke brachte jedoch nichts ein. Danach schlug das Chancenpendel allerdings zu Gunsten des Spielclubs aus. Velbert hatte erst via Doppelchance, dann aber per ruhendem Ball vom Punkt aus die Riesenchance auf die Führung. Nach einem Foul entschied der Unparteiische auf Elfmeter, doch Joel Frenzel blieb im ersten Durchgang unüberwindbar, obwohl die Adler nach einer Zeitstrafe in Unterzahl zurecht kommen mussten.

Im zweiten Durchgang kamen die Adler dann besser aus der Kabine, hatten auch ein paar gute Möglichkeiten, auch wenn viel für eine Verlängerung sprach. „Neutral betrachtet hatten sie die besseren Chancen, aber so ist Fußball dann auch. Die einen feiern, die anderen trauern“, weiß Hauner. Dass es am Ende so knapp enden musste war dann natürlich brutal. Erneut in Unterzahl, „die Zeitstrafe geht in Ordnung dass war nicht clever“, steckten die Velberter in der 88. Minute den Ball durch.

Hauner bestätigt nach Videostudium: „Mindestens ein Meter. Gerade trotz Gespann ist das ärgerlich.“ Freistehend hatte Frenzel gegen den Stürmer dann keine Chance, die späte Entscheidung konnte Osterfeld nicht mehr abwenden. Hauner: „Die Jungs sollen und können trotzdem stolz sein. Aus so einem Spiel müssen sie lernen.“

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