Schwimm-WM der Masters

Dirk Grenz sammelt Eindrücke in Südkorea

Dirk Grenz vor dem Schwimmstadion in Gwangju.

Dirk Grenz vor dem Schwimmstadion in Gwangju.

Foto: Foto: Verein

Oberhausen.  Dirk Grenz von der SG Oberhausen startete bei der Schwimm-WM der Masters in Südkorea. Die Wettbewerbe waren stark, das Land beeindruckend.

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Nachdem Mitte August die Schwimm-Weltmeisterschaften in Gwangju in Südkorea zu Ende gingen, fanden dort im Anschluss noch die Masters-Weltmeisterschaften statt. Beide finden alle zwei Jahre statt, die Masters für alle Aktiven über 25 Jahre. Diesmal gingen insgesamt rund 4000 Aktive aus der ganzen Welt an den Start, darunter Dirk Grenz von der SG Oberhausen (JG 1973). Der älteste Teilnehmer in diesem Jahr war ein 93-jähriger Japaner.

Die erste Disziplin war eine Freiwasserwertung über drei Kilometer im offenen Meer bei Yeosu, hierbei platzierte sich Grenz als 21. (55:56,3 Min) und wurde drittbester Deutscher seiner Altersklasse (45- 49 Jahre).

Warten im „Calling room“

Zurück in Gwangju standen bei 36 Grad Außentemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit noch die Beckenwettbewerbe in der dortigen Schwimmarena mit 11.000 Zuschauerplätzen aus. Rund eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Lauf werden die Aktiven in einen sogenannten „Calling room“ gebracht. Ab diesem Zeitpunkt treffen die direkten Mitstreiter aufeinander und warten gemeinsam auf ihren Aufruf.

Sobald der Lauf aufgerufen wird, begleiten Offizielle die Schwimmer über den blauen Teppich zu ihren Startblöcken und der Start wird prompt ausgeführt.

Starke Ergebnisse

Die Zeit im „Calling room“ hat Grenz jeweils nutzen können, um sich auf seine Antritte zu fokussieren. So erzielte er in der gut besuchten Halle folgende Ergebnisse, mit denen er selbst sehr zufrieden war: 25. 100 m Brust 1: 29,38 min; 21. 200 m Lagen 2:59,21 und bester Deutscher; 22. 200 m Brust 3:18,59 und zweitbester Deutscher.

Die zehn Wettkampftage waren nicht nur sportlich anstrengend, sondern auch durch Anreise und Aufenthalt mit ihren Erlebnissen und Eindrücken überwältigend. So landete Grenz nach einem strapaziösen Flug mit einem Zwischenstopp in Helsinki zunächst in Seoul, von dort reiste er mit dem 300 km/h schnellen KTX- Schnellzug in die 1,6 Millionen-Einwohner- Stadt Gwangju zur Wettkampfstätte. Rund 3000 Freiwillige standen den Schwimmern während der Masters an verschiedenen Stellen im öffentlichen Raum zur Seite, um Hilfestellung und Informationen zu geben. Die gute Organisation, die Infrastruktur und die Hilfsbereitschaft vor Ort beeindruckte Grenz sehr, ebenso die allgemeine Sauberkeit und überall verfügbare WLAN-Abdeckung. Wie es sich für eine Weltmeisterschaft gehört, gab es auch eine Eröffnungs- und Abschlussfeier mit Feuerwerk und reichlich Kulturprogramm.

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