Kunstturnen

Doppelsieg für TC 69-Riegen

Die drei erfolgreichen Riegen des TC 69 nach dem Wettkampf in Moers

Die drei erfolgreichen Riegen des TC 69 nach dem Wettkampf in Moers

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Oberhausen.  Die weiblichen Talente des TC 69 punkten immer zuverlässiger. Bei Wettbewerben in Moers und Kalkar gab es ganz starke Leistungen.

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Der TC 69 schickte seine Mannschaften intensiv in Wettkämpfe. Zunächst traten zwei Kürmannschaften und eine Pflichtmannschaft im dritten Wettkampf dieser neuen Serie in Moers an. Mit 144,05 Punkten und damit drei Zählern Vorsprung vor den Zweitplatzierten siegten in der Kür LK4 (2006-2010) Lilly Djukanovic, Sofie Florczak, Lara Groll, Liah Manfeldt, Angelina Michailowski, Veronica Ntinas sowie Johanna Schröder.

Einen hervorragenden zweiten Platz erturnten sich die „Großen“ in der Kür LK3 (1992-2005) in der Besetzung Jule Alberts, Denise Dahl, Theresa Janda, Saskia Löhrke, Jill Oster, Sonja Scheve, Joanne Stüber, Isabel Wlodarczak und Anna-Lena Wöste mit 151,5 Punkten.

Die Pflicht-Mannschaft um Julia Reich, die zusammen mit Wolke Oberländer, Milena Rohrbach und Amelie Weinem antrat, erreichte Rang sechs.

Die Rechnung ging auf

Am Sonntag darauf ging es in Kalkar in der Verbandsgruppenqualifikation Mannschaften Pflicht für vier Sterkrader Riegen um die Qualifikation für das Finale des Rheinischen Turner-Bundes. Ziel war hier, mindestens zwei Mannschaften für dieses Finale zu qualifizieren, zumal der TC Sterkrade am 30. November Ausrichter in der Turnhalle der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Schmachtendorf sein wird und die Turnerinnen sich dort vor heimischem Publikum präsentieren wollen.

Dazu galt es die Plätze eins oder zwei im jeweiligen Wettkampf zu belegen. Die Rechnung ging auf. Platz eins (von sechs) belegten in der AK 8-15 Samantha van Ewyck, Sofie Florczak, Lara Groll, Angelina Michailowski und Jill Oster.

In einem Top-Wettkampf knackten die starken Sterkraderinnen als einzige Mannschaft des Tages die 200-Punkte-Marke: 200,05. Zudem erturnte van Ewyck mit 67,90 Punkten die höchste Einzelwertung an den vier Geräten in dieser Altersklasse.

Dramatisch dagegen lief es an diesem Tag für die Riege der älteren Jahrgänge. Gleich am ersten Gerät, dem Boden, zog sich Isabel Wlodarczak eine schwere Fußverletzung zu und musste den Wettkampf mit einer abgebrochenen Übung beenden.

Verletzung von Wlodarczak wurde aufgefangen

Mit toller Moral kämpften sich dann aber noch Jule Alberts, Denise Dahl, Saskia Löhrke, Joanne Stüber und Anna-Lena Wöste durch den Wettkampf der AK 8 und älter und belegten am Ende Platz zwei, mit nur einem Punkt Vorsprung vor den drittplatzierten Erkelenzerinnen – also damit auch qualifiziert für das Finale.

Die jüngsten Talente Mia Grutza, Pia Hübben, Liah Manfeldt, Johanna Schröder und Elisa Stricker (2009-2010) erreichten mit sehr guten 180,05 Punkten in der AK 8-11 zwar das Treppchen auf Platz drei, verpassten damit aber die Qualifikation. Sie werden sich für eine Finalteilnahme bis zum nächsten Jahr aber noch steigern müssen. Zu Platz zwei fehlten ihnen noch rund acht Punkte.

Schließlich belegten in der AK 8-13 mit einem soliden Wettkampf Carlotta Brüggemann, Lilly Djukanonvic, Veronika Ntinas, Wolke Oberländer, Milena Rohrbach und Amelie Weinem Platz vier (unter acht Teams).

Die erst achtjährige Carlotta Brüggemann kam am Balken und Stufenbarren zum Einsatz und lieferte mit 12,75 Punkten am Balken das höchste Mannschaftsergebnis an diesem „Zitter-Gerät“.

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