Tischtennis 3. Liga

Ein historischer Zähler für den SC 1912

Genia Milchin biss sich mit Rückenschmerzen durch seine Partie.

Genia Milchin biss sich mit Rückenschmerzen durch seine Partie.

Foto: Jörg Schimmel / Funke Foto Services

Oberhausen.  Die 1912er sind in der 3. Liga angekommen. In Fulda kämpften sie sich zu einer Punkteteilung. Ein historisches Ergebnis für den Drittligisten..

3. Liga
TTC Fulda Maberzell –
SC Buschhausen 1912 5:5

Da sind sie, die ersten Punkte in fremder Halle für den SC Buschhausen 1912 auf Bundesebene. „Wir gehen da schon mit gemischten Gefühlen raus, weil wir wieder einige Chancen nicht genutzt haben. Aber sie sind eine gute Mannschaft und wir freuen uns dann doch in Demut über den Punkt“, fasst Michael Lange zusammen.

Seine Mannschaft bewies beim 5:5 gegen RhönSprudel Fulda Maberzell dazu auch Comeback-Qualitäten und steckte auch nach einem 1:3-Rückstand nicht auf. Im Doppel knüpften Genia Milchin und Christian Strack an alte Zeiten an.

Michael Lange lobt das Team

„Das war blitzsauber“, lobt Lange. Michael Servaty und Tom Mykietyn mussten die Punkte bei den Gastgebern lassen. Oben verpasste Servaty dann die gute Gelegenheit auf den zweiten Zähler, Milchin hatte nach dem Doppel mit Rückenproblemen zu kämpfen. Unten war auf Strack weiterhin Verlass, er ließ seinen jungen Kontrahenten beim 3:1 alt aussehen. Mykietyn schickte seinen Internatspartner ebenfalls mit 3:1 von der Platte und glich damit aus.

Nun musste oben zumindest ein Punkt her und Milchin biss die Zähne zusammen. „Kein Vergleich zur letzten Woche. Er ist da voran gegangen“, gibt es das Lob von der Bank. Servaty verlor gegen Keinath, unten musste also noch ein Zähler her. Mykietyn hatte die Chance, führte lange, musste sich dann aber im fünften Satz doch geschlagen geben.

Auf Christian Strack war Verlass

Doch es bleibt Verlass auf Strack, der mit seinem Sieg das Remis sicherte. „Das war unser erster Auswärtspunkt überhaupt und nimmt uns vor dem Spiel gegen Hannover den Druck ein bisschen weg.“

Auch wenn nun erst mal der Fokus auf Regeneration gelegt wird. Strack und Milchin hatten am Sonntag noch ordentlich Probleme, Manuel Kupfer fehlte das gesamte Wochenende krankheitsbedingt.

Das Spiel in Zahlen:

Doppel: Oehme/Hennig - Servaty/Mykietyn 3:1, Keinath/Andras - Strack/Milchin 0:3. Einzel: Keinath - Milchin 3:0, Andras - Servaty 3:2, Oehme - Strack 1:3, Hennig - Mykietyn 1:3, Keinath - Servaty 3:1, Andras - Milchin 1:3, Oehme - Mykietyn 3:2, Hennig - Strack 1:3.

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