Basketball

Erste Niederlage für die Metropol Girls

Björn Grönheit, hier mit seinem Team in Oberhausen, fand diesmal nicht die richtige Einstellung.

Foto: Socrates Tassos

Björn Grönheit, hier mit seinem Team in Oberhausen, fand diesmal nicht die richtige Einstellung. Foto: Socrates Tassos

Oberhausen.   Am vierten Spieltag der Saison in der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga Basketball steckten auch die Metropol Girls ihre erste Niederlage ein.

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Am vierten Spieltag der Saison in der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga Basketball steckten auch die Metropol Girls ihre erste Niederlage ein. Gegen die starken OSC Junior Panthers aus Osnabrück rief das Kooperationsteam aus Oberhausen, Recklinghausen und Bochum nicht sein volles Potential ab und gab nach der 63:73 (38:43)-Niederlage zunächst die Tabellenführung ab.

Zum ungewöhnlich frühen Spieltermin um 11 Uhr schien der Motor der Metropol Girls noch nicht warmgelaufen zu sein. Dementsprechend schlecht begann das Spiel für die Gäste, nach drei Minuten hatten sich die Panthers einen ersten Vorsprung erarbeitet. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt wurde deutlich, wo das Hauptproblem liegen sollte: Gegen die starke Penetration der Gastgeberinnen kam die Hilfe oft zu spät und zu passiv.

Dies nutzte insbesondere Jugendnationalspielerin Jenny Strozyk (30 Punkte) immer wieder zu leichten Korberfolgen. Zwar stabilisierte sich das Metropol-Spiel in der Folge, dennoch sollte das 20:19 (9.) die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben.

„Wir haben kein Viertel für uns entschieden können. Immer wenn wir die Chance hatten, das Ergebnis auf unsere Seite zu ziehen, haben wir entweder offensiv unsere Chancen ungenutzt gelassen oder defensiv den Rebound nicht kontrolliert,“ analysierte Coach Björn Grönheit den Spielverlauf. In der 29. Minute konnte Osnabrück den Vorsprung erstmals auf zehn Punkte ausbauen. Auch wenn die Ruhrgebietlerinnen alles versuchten, um wieder in Schlagdistanz zu kommen, agierten die Junior Panthers letztlich zu abgeklärt und brachten den Vorsprung routiniert über die Zeit.

„Wir haben von der Position vier durch Lilit Stahlhut und Kim Franze starke Leistungen gesehen, konnten aber nur in ganz wenigen Momenten unsere großen Spielerinnen finden, um unseren Größenvorteil auszunutzen. Auch auf der Guard-Positionen war Luft nach oben,“ ordnete Grönheit die Leistungen ein. Dennoch liegen die Metropol Girls weiter voll im Soll und sind punktgleich mit Herne und Osnabrück in der Tabelle positioniert.

Die nächste Partie der Metropol Girls steigt Sonntag, 19. November, 15 Uhr, in Recklinghausen gegen die Junior Hurricanes Rotenburg statt.

Metropol Girls: Olschar, Krizanovic (8), Morsbach (5), Kaprolat (9), Werner, Schulz (2), Kröner (8), Martin (4), Stahlhut (13), Gauger, Hochhaus (2), Franze (12).

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