WM-Finale im K4 in Szeged

Freitag gilt es für Lukas Reuschenbach

Lukas Reuschenbach steht jetzt im K4-Finale der WM in Ungarn.

Lukas Reuschenbach steht jetzt im K4-Finale der WM in Ungarn.

Foto: Foto: Lena Schänzer

Oberhausen/Szeged.  Der Freitag wird darüber entscheiden, ob die Saison für Lukas Reuschenbach noch eine gute wird. Um 16.03 Uhr steht das WM-Finale im K4 für ihn an.

Freitag gilt‘s für Lukas Reuschenbach (TC Sterkrade 69) bei der Kanu-Weltmeisterschaft im ungarischen Szeged. Denn um 16.03 Uhr steigt das Finalrennen im K4 über die 1000 Meter, wo sich entscheidet, ob der 25-Jährige nach Bronze 2017 und Gold 2018 seine dritte WM-Medaille mit nach Hause bringt.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Tobias Pascal-Schulz (Essen), Jakob Thordson (Hannover) und Felix Frank(Potsdam) gilt es sich gegen die Konkurrenz aus Tschechien, Weißrussland, Russland, Slowakei, Ungarn, Spanien, Bulgarien und Ukraine zu behaupten.

Dabei stand nach dem souveränen Sieg im Vorlauf und den damit verbundenen Finaleinzug am Mittwoch der wettkampffreie Donnerstag an, wie Reuschenbach berichtet. „Ich war im Einer und Vierer unterwegs, um einfach weiter im Rhythmus zu bleiben. Daneben versucht man auch im Hotel ein wenig runterzukommen. Oder um der Hitze ein bisschen zu entfliehen.“ Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad keine allzu schlechte Idee.

Kribbeln kommt später

Nervös ist der Sportsoldat vor dem Rennen übrigens nicht, beziehungsweise setzt die eigentliche Aufregung erst kurz vor dem Startschuss ein. „Etwa eine Stunde vorher beginnt bei mir das Kribbeln. Aber das gehört dazu. Schließlich ist das nicht meine erste WM.“

Genauer gesagt ist es bereits die vierte WM für Reuschenbach, wobei er die Zielausrichtung klar formuliert. „Wir wollen alles aus uns herausholen, um dann hoffentlich auf dem Treppchen zu landen.“

Wer möchte kann das Rennen von Lukas Reuschenbach übrigens kostenlos im Livestream des Internationalen Kanuverbandes unter www.youtube.com/planetcanoe verfolgen

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