Breitensport

Gasometerlauf: 592 Stufen auf dem Weg bis zur Spitze

Das Ziel ganz klar vor Augen: Begeisterte Läufer bezwingen gerade die „Tonne“.

Das Ziel ganz klar vor Augen: Begeisterte Läufer bezwingen gerade die „Tonne“.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Am 3. Juli lädt der Oberhausener Turnverein in den Kaisergarten zur 26. Auflage des Gasometerlaufs ein. 592 Treppenstufen warten auf Teilnehmer.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es ist wieder soweit: Zum 26. Gasometerlauf am 3. Juli lädt der Oberhausener Turnverein in den Kaisergarten ein. Der Start erfolgt um 18 Uhr (Aufwärmen 17.45 Uhr) vom OTV-Vereinsgelände (Am Kaisergarten 60) und führt entlang des Rhein-Herne-Kanals zur „Tonne“, die dann über die Feuertreppe bestiegen wird, und retour. Für die höhenerprobten Sportler und diejenigen, die es werden möchten, bietet sich nach 592 Treppenstufen ein imposanter Panoramablick von der Aussichtsplattform in 104,5 Meter Höhe.

Das Organisationsteam rund um Detlef Sonntag hofft für alle Teilnehmer nicht auf eine Wetterwiederholung vom letzten Jahr, als es nach wochenlanger Trockenheit pünktlich zum Startschuss wie aus Kübeln goss. Doch trotz des Regens gingen 200 Teilnehmer am Start.

Kein Wettkampfcharakter, keine Zeitmessung

Ob zum Gasometer gewandert, gewalkt oder gelaufen wird, bleibt übrigens jedem Teilnehmer selbst überlassen. Jeder kann auch für sich entscheiden, ob eine Besteigung reicht oder es mehr Spaß macht, doch einige Wiederholungen hinter sich zu bringen. „Manche sind nach 20 Minuten bereits wieder zurück, andere bleiben da oben erstmal eine ganze Weile und machen Erinnerungsfotos. Jeder so, wie er es mag“, fasst Sonntag den Geist des Gasometerlaufs zusammen. Denn einen Wettkampfcharakter hat diese Veranstaltung seit ihrer Premiere nicht, deshalb findet auch keine Zeitmessung statt. Vielmehr steht das individuelle Erlebnis, den Gasometer mit vielen anderen Gleichgesinnten bezwungen zu haben, im Vordergrund.

Das Startgeld beträgt sieben Euro und beinhaltet eine Erinnerungsurkunde, eine Medaille und zusätzlich eine Überraschung für die Kleinen.

„Meine Höhenangst macht mir da leider einen Strich durch die Rechnung“

Im kommenden Jahr wird der Gasometer aufwändig restauriert. Eine Besteigung ist dann nicht möglich. Somit muss die Veranstaltung in 2020 einmal pausieren. „Wir hatten kurz die Idee, den Lauf um den Gasometer herum zu machen. Doch der Gasometerlauf lebt nun einmal vom Treppensteigen, weshalb wir lieber ein Jahr aussetzen“, so Sonntag, der selbst noch nie auf die „Tonne“ gestiegen ist. „Meine Höhenangst macht mir da leider einen Strich durch die Rechnung.“

Auf dem Vereinsgelände sind gekühlte Getränke und Gegrilltes vorbereitet. Der gesamte Erlös der Benefiz-Veranstaltung wird wie immer gespendet und in diesem Jahr dem „Ambulanten Hospiz“ in Oberhausen-Stadtmitte zur Verfügung gestellt. Meldungen sind unter www.OTV1873.de oder bis kurz vor dem Start am Gatterdamplatz möglich. Sonntag: „Bisher haben wir um 55 Voranmeldungen. Doch der größte Teil, etwa 80 Prozent, meldet sich sowieso erst am Veranstaltungstag selbst an.“

Dusch- und Umkleidemöglichkeiten sind vorhanden. Weitere Auskünfte erteilt Detlef Sonntag unter
01 76 / 84 454 707

.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben