Samstag Testspiel

Gegen Ratingen wird bei RWO umgestellt

Justin Heekeren machte eine gute Partie gegen Almelo.

Justin Heekeren machte eine gute Partie gegen Almelo.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Nach schweren Testspielen geht es nun gegen den Oberligisten Germania Ratingen. Der startet ambitioniert, RWO wird also wieder gefordert.

Intensive Trainings- und Testwochen liegen hinter den Rot-Weißen. Gegen gutklassige Mannschaften wie Schalke 04, Fortuna Köln und Heracles Almelo zeigte sich die Truppe von Trainer Mike Terranova gut orientiert, bissig aufgestellt und kreativ im Umgang mit dem Spielgerät.

Wenn es einen Punkt der Kritik geben soll, ist das vielleicht die mangelnde Chancenverwertung. Wobei die weder Trainer noch Beobachter des Teams ernst nehmen. Denn im Prinzip gab es nur Ladehemmung gegen die beiden ranghöchsten Gegner aus Bundesliga und Ehrendivision. Scheu vor großen Namen mag in beiden Fällen zu Anfang eine Rolle gespielt haben, hatte aber spätestens in beiden Tests nach 20 Minuten kein Gewicht mehr.

Die Chancen sind definitiv da

Da kreierten die Oberhausener Hochkaräter am Fließband. Aber was kann der Trainer machen, wenn ein Shaibou Oubeyapwa aus acht Metern einen Almeloer Spieler auf der Linie anschießt. Nichts, weil er das selbst kennt, aus einem Spiel gegen Erfurt, das 0:0 und nicht 1:0 endete. Terranova stand dort gefühlte fünf Meter vor dem leeren Tor und schoss dennoch einen Erfurter an. Das ist einfach Künstlerpech, aber kein Manko.

Denn in der Konsequenz gilt: RWO kann mit einem Raphael Steinmetz in der Schaltzentrale und schnellen Außen wie Francis Ubabuike, Shaibou Oubeyapwa und Dominik Reinert oder kraftvollen Technikern wie Christian März und Maik Odenthal (derzeit erkrankt) Gelegenheiten in Serie produzieren.

Und dann kommen auch noch die Stürmer

Damit ist übrigens noch kein gelernter Stürmer erwähnt. Wenn Guiseppe Pisano, Cihan Öztürk, Tarik Kurt oder irgendwann mal wieder Philipp Gödde hinzu kommen, werden die Kleeblätter in der Regionalliga über eine Offensive verfügen, die vielen Angst und Bange manchen wird. Dies will Terranova als Erkenntnis aus den hochrangigen Testspielen mitnehmen und nicht die vergebenen Chancen.

Deshalb kommt ihm das Spiel beim Oberligisten Germania Ratingen 04/19 (Samstag, 14.30 Uhr, Leichtathletikstadion Ratingen) gelegen. Gegen die Mannschaft von Trainer Alfonso del Cueto und dem allseits bekannten sportlichen Leiter Hans-Georg Mewes will er den arrivierten Kräften, die zuletzt arg gefordert wurden, eine Pause gönnen. Dies betrifft die Innenverteidigung mit Jannik Löhden und Jerome Propheter. „Jetzt sollen auch mal die Jüngeren zeigen, dass sie es wollen“ sagt Terranova. Dies wird auch im Angriff gelten.

Ratingen kommt nun gerade recht

Da kommt die Germania als ambitionierter Oberligist, der es in dieser Saison von Beginn an wissen will, gerade recht. Gegen Regionalliga-Aufsteiger Bergisch Gladbach unterlag das Team in einem ersten Test 0:2.

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