Tischtennis 3. Liga

Historisch: Erster Auswärtssieg für 1912

Stolze Truppe, erster Auswärtssieg: SC Buschhausen 1912 (v.l.) mit Teamchef Michael Lange, Tom Mykietyn, Michael Servaty, Christian Strack, Manuel Kupfer, Genia Milchin.

Stolze Truppe, erster Auswärtssieg: SC Buschhausen 1912 (v.l.) mit Teamchef Michael Lange, Tom Mykietyn, Michael Servaty, Christian Strack, Manuel Kupfer, Genia Milchin.

Foto: Jörg Fuhrmann

Oberhausen.  Zuletzt gab es den ersten Auswärtspunkt in der 3. Liga, jetzt sogar den ersten Auswärtssieg. Der SC 1912 gewann in Hannover.

3. Bundesliga
Hannover 96 –
SC Buschhausen 4:6

Lange ist’s her, dass die Zwölfer auf einer Auswärtsfahrt wieder die Korken knallen lassen konnten. „Wir mussten uns vorne im Bus so einiges anhören“, wird sich Teamchef Michael Lange mit dem ersten Auswärtssieg auf Bundesebene über die ein oder andere unliebsame Songauswahl von Matchwinner Manuel Kupfer trösten können.

Die Zwölfer gingen geschwächt an den Start, taktierten und hatten damit Erfolg. Zu Beginn sollte Genia Milchin im Doppel mit Christian Strack alles reinwerfen und sicherte sich so auch den ersten Punkt. „Er hat auch sofort nach dem Doppel gesagt, dass es die richtige Entscheidung war, ihn für die Einzel rauszulassen“, erklärt Lange.

Der Rücken: Genia Milchin verzichtete im Einzel

Tom Mykietyn rückte ins obere Paarkreuz, Strack auf drei und Manuel Kupfer kam zu seinem ersten Einsatz in der 3. Liga. Im Doppel trennten sich beide Teams remis, oben musste Mykietyn gegen Rossi mit 1:3 die Segel streichen. Servaty punktete und hielt die Partie auf Augenhöhe. Strack hatte auch an Position drei die Oberhand, Kupfer war in seinem ersten Auftritt noch ein Stück zu nervös. „Wir wissen aber, dass er unten punkten kann“, war sich Lange im Vorfeld sicher.

Mykietyn und Strack macht das Aufrücken nichts aus, Milchins Rückenprobleme waren einen riskanten Einsatz nicht wert. Schließlich war Servaty auch im zweiten Durchlauf gegen Rossi am Ende Triumphator. „Er hat zu Beginn viel gehadert, sich aber reingekämpft“, lobt Lange. Mykietyn genau anders herum: Er führte lange, verlor aber in fünf Sätzen unglücklich. Unten sollte Strack nun souverän den fünften Punkt markieren und damit den Zwölfern zumindest einen Punkt sichern.

Manuel Kupfer macht den Sack zu

So war es an Kupfer, der die Scheu aus dem ersten Durchgang endgültig abgelegt hatte und sich mit einem umkämpften 3:0 - zweimal in der Verlängerung - zum Helden des Abends machte. „Das war eine super Teamleistung“, fand Lange, „jetzt haben wir das kommende Wochenende frei, bevor Herne zum Derby kommt.“
SCB: Strack/Milchin, Servaty (2), Strack (2), Kupfer.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben