Leichtathletik

Joshua Abuaku erreicht Finale der Universiade in Neapel

Joshua Abuaku in seinem „Element“ bei der Universiade in Neapel..

Joshua Abuaku in seinem „Element“ bei der Universiade in Neapel..

Foto: Privat

Oberhausen.  Mit vielen neuen Eindrücken sowie Rang sieben im Finale über die 400 Meter Hürden kehrte Joshua Abuaku von der Universiade aus Neapel zurück.

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Mit zahlreichen neuen Eindrücken im Gepäck sowie Rang sieben im Finale über die 400 Meter Hürden kehrte Joshua Abuaku von der 30. Auflage der Universiade aus Neapel zurück. Der Wettbewerb ist die höchste Multi-Sportveranstaltung für die Studierenden aus der ganzen Welt und hat somit für die Studenten einen hohen Stellenwert. Rund 6000 Athleten aus 118 Ländern traten in Italien in 18 Disziplinen gegeneinander an.

Auf Grund der Hotelsituation in Neapel wurde für alle Athleten und ihre Betreuer in Neapel die Unterbringung auf zwei Kreuzfahrtschiffen organisiert. Der Allgemeine Deutsche Hochschulverband nominierte 121 Sportler für 14 Disziplinen, der Oberhausener Abuaku zählte zu den 24 Leichtathleten. Deren Wettkämpfe fanden im Stadion San Paolo, ansonsten Heimspielstätte des SSC Neapel, mit 55.000 Plätzen bei allerdings mäßigen Zuschauerzahlen statt.

Bei den Langhürdenläufern der Männer waren bei über 30 Grad im Schatten 28 Teilnehmer aus 21 Nationen gemeldet, davon als einziger Deutscher der langjährige LAV-Starter. Das Erreichen des Finals war das erklärte Ziel. Unterstützung bekam er durch angereiste Familienangehörige und Freunde sowie Verwandte an den Bildschirmen zu Hause.

Kräfte für drei Läufe einteilen

Der Oberhausener startete im vierten Vorlauf und erreichte mit 50,80 Sekunden den vierten Platz. Da er sich seine Kräfte für drei Läufe einteilen musste, nahm er wie viele andere etwas Tempo heraus, lief ein taktisches Rennen und qualifizierte sich über die Auswahl der Zeitschnellsten in das Semifinale.

Dort wartete im zweiten Lauf sehr starke Konkurrenz. Abuaku ging sein Rennen bis zur siebten Hürde sehr schnell an und hielt dem Druck der anderen Läufer stand. Danach baute er Tempo ab, wurde erneut Vierter und musste mit seinen 50,24s wieder durch die Auswahl der Zeitschnellsten um seine Finalteilnahme bangen. Überglücklich löste er als Achter noch das Ticket für den Endlauf. Zu diesem Zeitpunkt waren schon fünf Läufer unter 50 Sekunden geblieben.

Das wollte der 23-Jährige im Finale auch schaffen. Der Athlet der LG Eintracht Frankfurt startete auf Bahn zwei beherzt, führte leicht mit einer Fußspitze bis zur siebten Hürde, musste dann aber seinem Anfangstempo Tribut zollen.

Mit seiner Zeit von 50,44 Sekunden und Rang sieben war der Oberhausener nicht zufrieden und möchte es am 3./4. August bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin besser machen. In Neapel gewann Santos Alison aus Brasilien mit Saisonbestleistung von 48,57 Sekunden.

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