Fußball-Landesliga

Julian Berg über VSF Amern: „Eine absolute Heimmannschaft“

Joel Bayram war in der Hinrunde gegen Amern ein Aktivposten und legte gut auf. Wie aber auch jetzt gegen Lackhausen unterstrich er jedoch, dass er kein Torjäger ist.

Joel Bayram war in der Hinrunde gegen Amern ein Aktivposten und legte gut auf. Wie aber auch jetzt gegen Lackhausen unterstrich er jedoch, dass er kein Torjäger ist.

Foto: Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.  Der Tabellenführer gastiert beim starken Sechsten aus Schwalmtal. Trainer Julian Berg hat Respekt vor der Heimstärke.

VSF Amern – Spvgg. Sterkrade-Nord So 15 Uhr: Die Nordler sind am Mittwoch Abend perfekt in die Rückrunde gestartet. Nach holpriger Vorbereitung gewann die Sportvereinigung ihr wegen des Sturmtiefs Sabine verlegtes Auftaktspiel gegen den PSV Wesel-Lackhausen mit 5:1. Da werden Erinnerungen an den Sommer wach, als die Schmachtendorfer in den Testspielen ebenso wenig zu überzeugen wussten und dann eine überragende Hinserie hinlegten. Da drängt sich die Frage auf: Sind die Nordler eine Turnier- oder Wettbewerbsmannschaft?

Die praktisch erst auf Hochtouren kommt, wenn der Wettbewerb läuft. So wie man der deutschen Nationalmannschaft nachsagt, eine Turniermannschaft zu sein. „Wenn dem so ist, dann hätte ich nichts dagegen“, sagt Julian Berg, Trainer der Sterkrader, lächelnd. Am Sonntag gastiert er mit seiner Mannschaft bei den VSF Amern.

Interessante Statistik der VSF Amern

Die Hausherren haben eine ganz interessante Statistik vorzuweisen. 21 ihrer insgesamt 31 Punkten holte der Tabellensechste in seinem heimischen Rösler-Stadion. „Amern ist eine absolute Heimmannschaft“, weiß Berg. Und doch überraschte es ein wenig, als die Vereinigten Sportfreunde ihr Auftaktspiel am Mittwoch Abend beim Tabellenvorletzten in Dingden 0:1 verloren. Davon lassen sich die Gäste nicht blenden.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit. Wir müssen wieder bis an unsere Grenzen gehen, um mit drei Punkten die Heimreise antreten zu können“, ist sich Berg der Schwere dieser Begegnung bewusst. Optimistisch können die Schmachtendorfer die Aufgabe aber angehen, nicht erst seit Mittwoch Abend.

Julius Ufer ist fraglich

„Wir wollen den Schwung aus dem Auftaktsieg natürlich mitnehmen“, sagt der 32-jährige Linienchef. Verzichten muss er weiterhin auf Mahmoud Nuno El-Dorr und Damian Vergara Schlootz, die nach ihren langen Verletzungspausen noch Trainingsrückstand haben.

Ein Fragezeichen steht hinter dem angeschlagenen Angreifer Julius Ufer, der nach einem Tritt in der Partie gegen Wesel verletzt ausgewechselt werden musste. Der ehemalige Königshardter Spieler Eray Tuncel, jetzt bei Lackhausen am Ball, hatte Ufer rustikal von den Beinen geholt. „Bislang gab es nur leichte Entwarnung“, so Berg am Tag nach dem Spiel.

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