Kunstturnen-Rheinlandliga

KTT Oberhausen will die Vorentscheidung suchen

Michael Donsbach soll das Team zum Sieg führen und Praxis für die DM-Quali sammeln.

Michael Donsbach soll das Team zum Sieg führen und Praxis für die DM-Quali sammeln.

Foto: Kerstin Bögeholz

Eine Woche vor dem finalen Wettkampftag, steht Samstag der wichtige Heimkampf gegen den stärksten Konkurrenten KTV Ruhr-West an

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Samstag kommt es nicht nur zum Saisonfinale bei Rot-Weiß Oberhausen. Auch die Turntalente des KTTO/TC 69 können gegen die KTV Ruhr-West einen wichtigen Schritt Richtung Titel in der Oberliga machen. „Wenn wir gewinnen, ist die Meisterschaft zu 99 Prozent entschieden“, gibt Trainer Sydnee Ingendorn eine Prognose ab. Das KTTO will die Vorentscheidung.

Die Vorzeichen stehen für genannten Ausgang gut. „Bonn, Ruhr-West und wir haben beim Finale in der kommenden Woche in Spich alle leichte Gegner, die wir mit einer normalen Leistung deutlich schlagen sollten.“

Jacob Guthke kehrt zurück

Somit wäre ein Sieg gegen den langjährigen Rivalen aus Mülheim ein wichtiger Vorentscheid. Dabei kommt den Oberhausener zugute, dass sie Heimvorteil genießen und mit Jacob Guthke wieder einen Mann an Bord haben, der die Mannschaft an Boden und Sprung verstärken wird.

Michael Donsbach wird als Vorbereitung für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ebenfalls einen Sechskampf turnen, auch die weiteren KTTO- Athleten sind in guter Verfassung.

Wie turnt die KTV?

Ein Fragenzeichen steht noch bei der Mannschaftsaufstellung des Gegners. Wollen sie ihre Titelambitionen wahren, müssen sie gegen das KTTO gewinnen. Bisher verzichteten sie auf den Einsatz des gemeldeten Erstligaturners von der Siegerländer KTV.

Die Trainer Sydnee und Siegfried Ingendorn gehen davon aus, dass sie nun diese Karte ins Spiel bringen werden. „Da sie in Bonn verloren und wir in Bonn gewonnen haben, müssen sie nun alles in die Waagschale werfen, wenn Sie nächste Woche noch ihre Titelchance haben wollen.“

Selbst bei einer möglichen Niederlage wäre für das Kunstturnteam Oberhausen nicht alles verloren. Dann ständen die Teams aus Mülheim, Oberhausen und Bonn mit der gleichen Anzahl an Siegen und Niederlagen in der Tabelle. Dann wäre letztendlich das Geräteergebnis entscheidend.

Gerätepunkte sammeln

Vor dem vierten Wettkampftag hat das KTTO mit einem Plus von fünf mehr gewonnenen Gerätewertungen vor Bonn und Mülheim die Nase vorn. „Wir müssen neben dem Wettkampfsieg versuchen, auch einige Gerätepunkte zu sichern. Dann haben wir selbst bei einer Niederlage noch alle Karten selbst in der Hand“, hat Ingendorn nicht nur den Sieg im Fokus, fügt aber hinzu: „Wir werden aber nicht verlieren.“

Der Wettkampf steigt im Leistungsstützpunkt Schmachtendorfer Straße 171 um 15 Uhr.

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