Stimmen zum Spiel

Maik Odenthal: „Wir müssen kompakter auftreten“

Raphael Steinmetz beglückwünscht Cihan Özkara zu seinem Tor. Damit machten die beiden eingewechselten Spieler den Sack zu.

Raphael Steinmetz beglückwünscht Cihan Özkara zu seinem Tor. Damit machten die beiden eingewechselten Spieler den Sack zu.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Das 2:0 in Bergisch Gladbach war eine zähe Angelegenheit. RWO bewies aber, dass das Team auf dem richtigen Weg ist. Stimmen zum Spiel.

RWO-Sechser Nico Klaß: Zunächst einmal bin ich froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war nicht einfach, vor allem bei so einem Wetter. Wir hatten uns darauf eingestellt, dass es gegen eine tief stehende Mannschaft schwierig wird. Genau so ist es auch gekommen. In der zweiten Halbzeit sind wir hinten ein bisschen geschwommen, aber ich denke, es ist auch normal, dass eine zurückliegende Mannschaft presst. Das Einzige, was zählt, sind drei Punkte. In der zweiten Halbzeit haben wir haben uns etwas tiefer fallen lassen und vorne mehr Räume bekommen - so entstehen Tore.

RWO-Torschütze Maik Odenthal: Wir wussten, dass Bergisch Gladbach mit einer Fünferkette spielen würde, gegen den Ball noch vier Mann davor und nur eine Spitze. Wir hatten uns ein Konzept zurechtgelegt, das ganz gut funktioniert hat, aber unsere Torchancen sind zunächst ausgeblieben. Das 0:1 war ein bisschen der Dosenöffner für uns, obwohl es anschließend zugegebenermaßen rauf und runter ging. Für mich fängt die Verteidigung vorne an. Wenn die Stürmer nicht vernünftig zustellen oder mit nach hinten arbeiten, dann sehen die Mitspieler, dahinter genauso blöd aus. Wir müssen als gesamte Mannschaft kompakter werden. Wir fahren jetzt mit einem 2:0 nach Hause, was bedeutet, dass wir in zwei Auswärtsspielen zwei Siege eingefahren haben. Damit können wir zufrieden sein.

SV 09-Trainer Helge Hohl: Wir wollten so lange wie möglich ein 0:0 halten. Wie in Wattenscheid haben wir damit den Gegner zum Nachdenken gebracht. Wir hatten auch zwei, drei Riesenchancen, haben sie aber nicht genutzt. Nach dem 0:1 war es schwierig wieder ins Spiel zu kommen, aber auch das ist uns mit dem Dreierwechsel gelungen. Wir hatten ein paar Großchancen und hätten den Ausgleich verdient gehabt.

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