Nach dem 2:0-Sieg für RWO

Mike Terranova: „Wir hatten was zu erledigen“

Maik Odenthal bejubelt sein Tor zum 1:0.

Maik Odenthal bejubelt sein Tor zum 1:0.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Das 2:0 in Bergisch Gladbach war für RWO ein hartes Stück Arbeit. Aber damit ist der Weg für das Derby Sonntag gegen Essen bereitet.

Erst nach dem Spiel wurde klar, unter welchen Druck Mike Terranova sein Team, aber vor allem sich selbst gesetzt hatte. Er plauderte und plauderte, Hölzken auf Stöcksken. Uff, noch mal gut gegangen, der Start ist gerettet. Das 2:0 (0:0) bei Aufsteiger Bergisch Gladbach war ein hartes Stück Arbeit.

Aber es war ein verdienter Dreier, da sich die Mannschafte bei schwieriger Ausgangslage und in wahrer Bullenhitze darauf besann, voll engagiert und konzentriert ans Werk zu gehen. Das war zuletzt nicht durchgehend der Fall und jetzt gegen eine sehr tiefe Doppel-Viererkette unbedingt erforderlich. Denn bei ihren Kontern war die Elf von Trainer Helge Hohl durchaus gefährlich.

Verteidigung beginnt vorn

Rot-Weiß hatte verinnerlicht, dass Abwehrarbeit bei gegnerischem Ballbesitz in der Hälfte des Gegners beginnt. Auch wenn die eigenen Chancen zunächst recht fahrlässig vertan wurden, Francis Ubabuike hatte die beste mit einer Direktabnahme genau auf Torwart Peter Stümer (28.), so war RWO doch die klar dominierende Mannschaft und sicherte gewissenhaft ab. Mit den eingewechselten Raphael Steinmetz und Cihan Özkara kam das bisschen Mehr an Kreativität und Durchschlagskraft, das zum Führungstreffer langte. Eine Kombination der beiden landete perfekt getaktet links bei Maik Odenthal und der zielte sicher ins lange Eck: 0:1 (61.). Özkaras spätes 0:2 machten den Sack zu.

Dem Aufsteiger ist es hoch anzurechnen, dass er drängte, einen kompletten Sturm austauschte und RWO unter Druck setzte. Das befand auch Terranova nachher im Gespräch: „Nach der Führung hätten wir uns über den Ausgleich nicht beschweren dürfen. Macht so weiter und spielt mutig“, sagt er zu Trainer Hohl.

Das Derby kann kommen

Aber er sagte auch: „Wir hatten was zu erledigen.“ Nämlich den Auswärtsdreier unbedingt einzufahren, um die richtige Ausgangslage zu schaffen, dass das Derby gegen Rot-Weiss Essen kommenden Sonntag ein Knaller wird. Das ist nun sicher.

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