Fußball Kreisliga

Nach einem Jahr postwendend als Meister wieder dabei

Die Meister-Shirts konnten frühzeitig bestellt werden.

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Foto: Verein

Oberhausen.  Mit Trainer Marko Schmidt feierte die DJK Adler Oberhausen als überlegener Meister der Kreisliga B die sofortige Rückkehr in die A-Liga.

Was war das für eine enttäuschende Saison 2017/18 bei Adler Oberhausen. Gerade einmal vier Pünktchen bedeuteten den Abstieg in die Kreisliga B. Ein Jahr später sieht die Lage ganz anders aus: Als Meister kehrt der Verein von der Concordiastraße zurück in die Kreisliga A.

Mitverantwortlich ist dafür auch Trainer Marko Schmidt.„Nach dem Abstieg bin ich als Trainer zurückgekehrt und wollte dem Verein helfen. Allerdings standen wir ohne Mannschaft da“, erläutert Schmidt. „Drei, vier Leute hab ich mitgebracht, dazu versucht, ein paar Spieler zu überzeugen. Aber auch die Jungs haben mehrere Kumpels überredet, hier mitzumachen.“ So beschreibt der Coach das Unterfangen „von Null zum Aufstieg“.

Drei Zähler vor Fortuna Bottrop II

Die starke Bilanz von 23 Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage steht am Ende in den Büchern. Dazu ein Torverhältnis von 121:44. Insgesamt bedeutet das Platz eins mit 72 Punkten, drei Zähler vor Fortuna Bottrop II. „Unser Ziel war der Aufstieg, allerdings ist das nie einfach“, fasst der Linienchef die Ausgangslage zusammen. „Dafür hatten wir einen Zusammenhalt in der Mannschaft, der war einmalig. Das war dann auch ausschlaggebend für Platz eins.“ So habe es auch keine Unruhe von den Spielern auf der Bank gegeben, alle im Team hätten Woche für Woche ihr Ding durchgezogen. Ein kleines Sorgenkind sei die Abwehr gewesen. Doch das resultierte laut Trainer aus großem Verletzungspech, das zu immer wechselnden Formationen und hier und da zu unnötigen Gegentoren führte. „Aber ich sage immer: Hauptsache wir schießen ein Tor mehr als der Gegner.“

Personalplanungen laufen schon

Besser hätte es im Sturm funktioniert, mehrere Spieler hätten über 20 Tore erzielt. „Die Torjägerliste bei uns war relativ ausgeglichen. Ich mag es, wenn es vorne mehr gefährliche Personen gibt, als wenn einer alles selbst macht“, sagt Schmidt.

Für die neue Saison steht fest, dass Schmidt das Ruder weiter in der Hand hat, kürzlich verlängerte er seinen Vertrag. Er blickt voraus: „Ich bin Realist genug, um zu sagen, dass wir erstmal Fuß fassen und uns etablieren müssen. Dann schauen wir, was dabei heraus kommt. Das Ziel ist ein Platz im oberen Drittel.“

Indes gehen die Personalplanungen weiter. So haben bereits die Torhüter Fabian Stiewe und Sven Rosen sowie Ömer Ceylan ihre Zusagen gegeben. „Dazu wollen wir weitere junge 18- und 19-jährige Spieler holen. Aber die Jungs, die zu uns kommen, müssen passen“, sagt der Coach. Fest steht: Adler Oberhausen und Marko Schmidt – das passt.

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