Fußball

Nord-Coach Berg: „Sind an der Härte des Gegners gescheitert“

Luis Mattern (l./im Test gegen RWOs Giuseppe Pisano) erzielte den 1:1-Ausgleich für Nord. Zum Punkt reichte es trotzdem nicht.

Luis Mattern (l./im Test gegen RWOs Giuseppe Pisano) erzielte den 1:1-Ausgleich für Nord. Zum Punkt reichte es trotzdem nicht.

Foto: Thorsten Tillmann

Zum Landesliga-Start verlor die Spvgg. Sterkrade-Nord in letzter Minute in Tönisvorst und Tom Mattern mit einer Bänderverletzung.

DJK Teutonia St. Tönis –
Spvgg. Sterkrade-Nord 3:2 (2:2)

„Das tut weh“, gab Julian Berg im Anschluss an die Begegnung in Tönisvorst unumwunden zu. Damit meinte der Trainer der Spvgg. Sterkrade-Nord nicht grundsätzlich die knappe 2:3 (2:2)-Niederlage zum Auftakt der Fußball-Landesliga bei der hoch gehandelten Teutonia, sondern vielmehr die Art und Weise, wie diese zustande kam. Der entscheidende Gegentreffer fiel in der Schlussminute, kurz vor dem Abpfiff. Zudem hat sich Tom Mattern verletzt, vermutlich sogar schwerer.

Die Schmachtendorfer kamen gut in die Partie und hatten die ersten Chancen auf ihrer Seite. Doch sowohl Julius Ufer (10./13.) als auch Tom Mattern (16.) ließen die guten Gelegenheiten kläglich liegen.

Anders die Gastgeber, die nach der starken Anfangsphase der Nordler selber Druck aufbauten und gleich mit der ersten Torchance in Führung gingen (18.). Luis Mattern fand nur drei Minuten später die passende Antwort auf die Führung der Hausherren – 1:1 (21.).

Zu viele einfache Fehler

Die Gäste leisteten sich an diesem Nachmittag aber schlichtweg zu viele Fehler, so wie beim 1:2. Da kam die Teutonia viel zu einfach auf der linken Seite durch, zudem sah bei dieser Aktion Torwart Marcel Dietz auch nicht gut aus (29.). Kurz vor der Pause stellte Julius Ufer den erneuten Gleichstand her (45.).

Nach dem Seitenwechsel konnten die Oberhausener die Partie bis zur 65. Minute offen gestalten, allerdings waren sie insgesamt zu harmlos. St. Tönis blieb optisch überlegen und war in den entscheidenden Situationen einfach cleverer. Berg: „Wir sind an der Härte unseres Gegners gescheitert. St. Tönis war reifer und abgezockter. Es war der erwartet schwere Gegner.“

Zudem hätten sich seine Mannen zu viele individuelle Fehler geleistet, die zu den Gegentoren geführt hätten. „Das 3:2 hätte auch schon zehn Minuten eher fallen können, so war es natürlich sehr bitter“, resümierte der Coach. Mitte der zweiten Halbzeit knickte zudem Tom Mattern unglücklich um und musste verletzt ausgewechselt werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus. „Wir müssen davon ausgehen, dass er länger ausfallen wird“, so Berg.

Bereits am Mittwoch geht es weiter für die Nordler, ab 20 Uhr gastiert der VfR Krefeld-Fischeln in Schmachtendorf.

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