Tischtennis

PSV Oberhausen mischt weiter die NRW-Liga auf

Pierre Klein und der PSV mischen weiter die NRW-Liga auf.

Pierre Klein und der PSV mischen weiter die NRW-Liga auf.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

In der NRW-Liga gewann Neuling PSV Oberhausen auch seinen dritten Auftritt. Spieler Björn Baumann bremst trotzdem mögliche Hirngespinste aus.

NRW-Liga, PSV Oberhausen - SuS Borussia Brand 9:3: Die Polizeisportler gewinnen auch das dritte Spiel in Serie und setzen sich als Aufsteiger erst einmal oben fest. „Das ist bisher bisher echt gut gelaufen für uns“, weiß auch Björn Baumann. Gegen die Gäste kam nie Spannung auf, die Doppel gingen mit 2:1 an die Hausherren. Adrijan Skara und Pierre Klein unterlagen 1:3, verloren aber zwei Sätze erst in der Verlängerung. „Da muss man aber auch sagen, dass die ja auch Tischtennis spielen können. Wir sind sehr glücklich mit dem Sieg auch in der Höhe.“ Denn für den PSV läuft weiterhin alles unter der Prämisse: Klassenerhalt. „Mit den vielen Absteigern ist das kein Grund jetzt zufrieden zu sein oder neue Ziele zu setzen. Wir sind dem Klassenerhalt näher gekommen und das ist unsere Grundhaltung, immer noch“, verspricht Baumann.

PSV: Michajlov/Wächtler, Baumann/Schwarz, Skara, Michajlov (2), Baumann (2), Klein, Wächtler.

Verbandsliga, TTV DJK Altenessen - Post SV 9:3: Im Gegensatz zu den Postlern, die stehen auch nach dem dritten Spiel noch ohne Zähler da, doch Markus Poll mahnt zur Ruhe: „Ich bin noch optimistisch. Wir spielen nie wirklich schlecht, es fehlt immer nur noch ein bisschen was.“

Die Doppel gingen komplett an die Hausherren, eine Hypothek die Poll und Sebastian Frintrop schnellstmöglich abbauen wollten. Beide sammelten ihre Punkte oben und brachten ihre Farben wieder ran. Christian Gerlitz unterlag jedoch in fünf Sätzen und auch Patrick Schüring musste sich 1:3 geschlagen geben. „Es war aber insgesamt enger als das Ergebnis aussagt“, weiß Poll. Das Ballverhältnis von 463:433 spricht eine ähnliche Sprache.

Post: Poll (2), Frintrop.

Landesliga, PSV Oberhausen II - Franz-Sales Haus Essen 6:9: Ganz bittere Niederlage für die PSV-Reserve. Unten lief gar nichts zusammen und dann hatten sie auch kein Glück. Obwohl mehr Ballwechsel gewonnen wurden (590:582), triumphierten die Gäste, weil sie eben die entscheidenden gewannen. „Sie waren dann auch überraschenderweise komplett und unsere Jungen haben leider keinen Punkt geholt. Wir alten dann immerhin vier“, hat Bernd Biegierz die gute Laune dennoch nicht verloren.

PSV: Secer/Preuß, Biegierz, Zick (2), Secer, Esser.

SC Buschhausen II - TTC Union Mülheim II 8:8: Wenn Matthias Augstein ins Schwärmen gerät, muss schon was passiert sein. So in der Halle an der Lindnerstraße, als Thorsten Lotz Spitzenspieler Rui Ramirez einen Punkt abnahm und die Zwölfer so die Partie nach zwei verlorenen Doppeln wieder drehten. „Unfassbar geiler Lotz! Da waren noch zwei, drei andere knappe Dinger dabei, aber Lotz war David gegen Goliath. Er hat dahin gespielt wo es richtig weh tut.“ Augstein sammelte beide Einzel ein, Björn Kürten blieb komplett fehlerlos und gewann auch sein Doppel mit Max Winck. Weil dann noch Alex Palapys und Christoph Brüggenhorst ihre Einzel gewannen, gingen die Zwölfer 8:6 in Front, doch weder Winck noch das Doppel Augstein/Palapys - in fünf Sätzen - konnten den Heimsieg eintüten.

SCB: Kürten/Winck, Augstein (2), Lotz, Kürten (2), Palapys, Brüggenhorst.

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