Fußball-Landesliga

Schmachtendorfer gewinnen Achterbahn-Partie beim Angstgegner

Hoch her ging es mit Lackhausen und Nord in Wesel..

Hoch her ging es mit Lackhausen und Nord in Wesel..

Foto: Gerd Hermann / FFS FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Eine packende Partie lieferten sich Lackhausen und Nord. Am Ende hatten die Schmachtendorfer Gäste die Nase vorn.

Zweimal geführt, zurückgelegen und am Ende doch gewonnen: Die Spvgg. Sterkrade-Nord kehrte nach einer irren Partie beim PSV Wesel-Lackhausen mit einem 4:3 (2:2)-Sieg im Gepäck zurück nach Schmachtendorf. Julian Berg, Sterkrades Linienchef, war von der Begegnung entsprechend geschlaucht. „Ich war ja schon Mittwoch Abend nach dem Spiel geschafft, aber das heute war ja noch einmal eine ganz andere Nummer“, sagte Berg erleichtert.

Gleich mit der ersten Aktion gingen die Gäste durch Damian Vergara Schlootz in Führung (1.). Ein Start nach Maß für die Nordler, die kalte Dusche sollte aber nur zwei Minuten später folgen. Nach einem unnötigen Ballverlust der Schmachtendorfer glich der PSV praktisch postwendend aus (3.). „Die Gegentore, die wir im Moment bekommen, haben alle dasselbe Muster. Wir leisten uns einfach individuelle Fehler, die nicht sein müssen“, stellte Berg fest.

Kurioses Tor gegen Dietz

Die erneute Führung dann in der 21. Minute: Nach starker Vorarbeit von Joel Bayram erzielte Julius Ufer das 2:1. Und wieder hatte Lackhausen die entsprechende Antwort parat. Per Elfmeter glichen die Hausherren zum 2:2 aus (33.). Berg: „Der Elfmeter war auch völlig unnötig. Wir versuchen die Situation, die zum Elfmeter führte, spielerisch zu lösen anstatt den Ball einfach mal über die Barriere zu jagen.“ Das kurioseste Tor sollte aber noch folgen.

Auswechselspieler Mahmoud Nuno El-Dorr spielte den Ball zu seinem Torwart Marcel Dietz – obwohl die Kugel noch nicht in vollem Umfang die Linie überschritten hatte. Die Folge: Indirekter Freistoß für Wesel, Tor, 3:2 (65.). Berg: „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Doch Nord bewies Moral und drehten die Partie nach Toren von Samuel Kahnert (76.) und Celil Kuzu (79.). „Eine geschlossene Mannschaftsleistung“, schloss Berg stolz.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben