Frauenfußball

Sportfreunde Königshardt stecken weiter im Tabellenkeller

Die SFK-Frauen (rot) wollen weiter Gas geben.

Die SFK-Frauen (rot) wollen weiter Gas geben.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  0:4 verlieren die SFK-Frauen bei SuS 09 Dinslaken. Arminia Klosterhardt holt dagegen in Wuppertal einen Zähler beim leistungsgerechten 2:2.

Landesliga SV Bayer Wuppertal – Arminia Klosterhardt 2:2 (1:0): Mit einem am Ende leistungsgerechten Unentschieden traten die Arminia-Frauen die Heimreise aus Wuppertal an. Denn während im ersten Durchgang der Gastgeber den Ton angab, war es nach dem Pausentee die Mannschaft von Marco Richter, die das Tempo erhöhte und sich so zumindest einen Zähler sicherte. „Es war schon etwas glücklich, dass wir zur Pause nur mit 0:1 im Rückstand lagen. In der Kabine haben wir das dann angesprochen, wonach die Mädels die richtige Reaktion gezeigt haben“, so der Linienchef.

Wie letzte Woche beim 1:5 gegen den HSV Langenfeld verpennte die Arminia die Anfangsphase, wobei die Wuppertalerinnen daraus zum Glück nur einmal Profit schlagen konnten. Doch die Klosterhardterinnen zeigten Moral und drehten mit einem Doppelschlag durch Rebecca Thumulla (60.) und Marlene Möller (65.) die Partie. Vielleicht wären es sogar die erhofften drei Punkte geworden, hätten die Hausherren nicht zwei Zeigerumdrehungen später auf 2:2 gestellt. „Sehr ärgerlich“, meinte auch Richter, der kurz vor dem Abpfiff noch Janine Janko mit Gelb-Rot verlor.

Bezirksliga Sus 09 Dinslaken – SF Königshardt 4:0 (1:0): Nach vier Punkten aus den letzten beiden Spielen mussten die Sportfreunde in Dinslaken mal wieder eine Niederlage einstecken und verweilen somit auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Der Gegner war einfach besser“, brachte es Trainer Lothar Hoppe auf den Punkt, dessen Team mit den 0:1 nach vier Minuten bereits einen mehr als unglücklichen Start erwischte.

Doch auch im Anschluss blieb der Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft und schraubte das Ergebnis in Hälfte zwei dementsprechend auf 4:0 hoch. „Den Willen kann ich den Mädels überhaupt nicht absprechen, aber am Ende war es ein gebrauchter Nachmittag für uns“, sagte Hoppe. Nun wollen es die Königshardterinnen im Heimspiel gegen Eintracht Duisburg am kommenden Sonntag unbedingt besser machen.

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