Saisoneröffnung bei RWO

Stadtauswahl freut sich auf Reichert & Robben

Sie warben schwer schwitzend für das Familienfest (v.l.): Hajo Sommers (Vorstandsvorsitzender RWO), Sabine Grajewski (Stadtsportbund), Gustav Wentz (Sportjournalist und Stadtauswahl-Jurymitglied), Sabine Benter (Leiterin EVO-Unternehmenskommunikation), Dieter Wilms (Vorsitzender Kreisausschuss Jugendfußball), Patrick Bauder (sportlicher Leiter RWO und Stadtauswahl-Jurymitglied).

Sie warben schwer schwitzend für das Familienfest (v.l.): Hajo Sommers (Vorstandsvorsitzender RWO), Sabine Grajewski (Stadtsportbund), Gustav Wentz (Sportjournalist und Stadtauswahl-Jurymitglied), Sabine Benter (Leiterin EVO-Unternehmenskommunikation), Dieter Wilms (Vorsitzender Kreisausschuss Jugendfußball), Patrick Bauder (sportlicher Leiter RWO und Stadtauswahl-Jurymitglied).

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Der Fußball meldet sich langsam zurück. Nicht nur bei den derzeit laufenden großen Turnieren nein, auch vor Ort in Oberhausen zuckt’s bei RWO.

Die Zeit der großen Sommerfeste naht, und eines wird sicher das EVO-Fußball-Familienfest. Denn die Saisoneröffnung der Rot-Weißen am 7. Juli mit dem Höhepunkt im Test gegen den Bundesligisten Schalke 04 hat aber noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Sabine Benter, Sprecherin des Sponsors EVO: „Wir wollen Fußball und Familie zusammen bringen.“

Dies soll Samstag/Sonntag (6./7. Juli) rund ums Stadion und auf dem SSB-Freizeitgelände gelingen.

Samstag, 10 Uhr, startet der Kinder-Tag. 110 Nachwuchskicker haben sich gemeldet, um auf dem Gelände des Leistungszentrums einen Fußball-Parcours zu absolvieren. Betreut werden sie dabei von Kleeblättern der U17 und U19.

Unter sengender Sonne

Für das Rudelsingen am Abend auf der Haupttribüne im Stadion Niederrhein sind nur noch wenige Restkarten (11 Euro) erhältlich: www.rudelsingen.de. RWO-Präsident Hajo Sommers beim Pressegespräch unter sengender Sonne: „Der Veranstalter hat protestiert, aber es wird auf jeden Fall auch Fußball-Lieder geben.“

Sonntag rückt Familie in den Mittelpunkt, und das gleich in zweierlei Bedeutung. Zum einen öffnet das SSB-Freizeitgelände ab 10 Uhr für Große und Klein seine Pforten und bietet mannigfaltige Mitmachaktionen an. Parallel dazu tragen 14 F-Jugendteams auf dem Kunstrasenplatz ein Turnier aus. Wer beim Emscher-Cup zugegen war, weiß, dass gerade diese Altersklasse auf und ihre Erzeuger neben dem Platz vor Energie strotzen.

Die Oberhausener Fußballfamilie wählte

Dann trifft sich die Oberhausener Fußballfamilie. Beim Spiel der Stadtauswahl gegen die Traditionself von RWO wählte ganz Fußball-Oberhauseen seine Lieblinge, auf dass sie ab 15 Uhr gegen die Zweitliga-Aufsteiger von 2008 zu Werke gehen. Sommers: „Unsere Herrschaften sind ja schon etwas gesetzter. Das wird also ein Treffen auf Augenhöhe.“ Im Vorjahr war der Leistungsunterschied zwischen Stadtauswahl und der Regionalliga-Mannschaft zu groß, als dass er beiden Seiten Spaß hätte bereiten können. 18 Spieler aus zehn Oberhausener Vereinen wurden jetzt auf der EVO-Seite aus vielen Kandidaten mehr ausgewählt. Unumstrittener Favorit war Michel Hilgert mit 371 Nennungen. Der aktuelle Team12-Spieler von RWO und ehemalige Schleuse- und Knappenkicker geht mit zahlreichen anderen wirklich guten Jungs auf den Platz.

Die Aufsteiger von 2008

Christoph Semmler, Tuncay Aksoy, Musa Celik, David Müller, Jens Robben, Benjamin und Tim Reichert sind einige ihrer Gegner. Moderiert wird die Partie von Uli Potofski, der mit seinem flapsigen Ton im Vorjahr Sympathien einsammelte.

Ab 18 Uhr wird es dann deutlich ernster zur Sache gehen. RWO bestreitet mit der Saisoneröffnung gegen den Erstligisten FC Schalke 04 sogleich einen Höhepunkt in den Testspielen. Denn der 14. der Bundesliga-Vorsaison hat zugesagt, mit seiner aktuell stärksten Elf in Oberhausen aufzulaufen. Da die Gelsenkirchener noch im Findungsprozess sind, darf man gespannt sein, wie gut sich die Kleeblätter gegen den Erstligisten schlagen.

Zu den Protesten ob des Eintrittspreises von zwölf Euro, der vielerorts im Netz kritisiert wurde, sagt Sommers: Zwölf Euro gelten für den ganzen Tag, fünf für die Traditionself, sieben für Schalke. Wir müssen das ja auch irgendwie finanzieren, die kommen nicht für umsonst.“ Ausgemacht sei Einnahmen-Teilung.

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