Unterwasserrugby

Starke Auftritte für TC 69 bei DM und Melusina-Cup

Die Truppe des TC 69 Sterkrade.

Die Truppe des TC 69 Sterkrade.

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Oberhausen.  Die Unterwasserrugby-Mannschaft des TC 69 hat bei zwei Großereignissen starke Ergebnisse erzielt.

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Mit Nils Janousek, Jakob Schluchter, Nele Schluchter, Florian Schnitzler, Julian Nierhaus und Julian Schwarz kamen sechs Spieler der U18 der SG Mülheim-Sterkrade, die in Berlin bei der 25. offenen Deutschen Jugend-Meisterschaft im Unterwasserrugby antraten, vom TC 69 Sterkrade.

Die Vorrunde schlossen die Sterkrader mit zwei Niederlagen gegen den türkischen Vertreter Ege Underwaterrugby Sports Club A und den späteren Meister TC Submarin Pößneck ab. Mit 4:2 siegten sie gegen SG Ottobrunn und mit 8:0 gegen Ege Underwaterrugby Sports Club B. In der Zwischenrunde setzte es eine erneute Niederlage gegen Ege Unterwaterrugby A. Wegen der Regelung zur nationalen Wertung dann gegen SG Ottobrunn um die Silbermedaille.

Es gab zwei Silbermedaillen

Nachher waren sich alle einig, dass diese Spiel das beste des Turniers war. Nach dem 0:0 in der regulären Spielzeit, musste die Entscheidung per Strafwurf fallen. Nachdem es nach sieben wechselseitigen Strafwürfen mit 3:3 immer noch unentschieden stand, beschlossen die Veranstalter zwei Silbermedaillen zu vergeben. Eine Entscheidung, die bei beiden Mannschaften, die sich seit Jahren freundschaftlich verbunden sind, auf Begeisterung stieß.

Danach trat TC Sterkrade 69 beim dritten internationalen Melusina-Cup in Luxemburg an. Das Turnier war mit den Nationalteams Frankreich, Luxemburg sowie dem britischen Erstligisten Pure London stark besetzt. Es sollte als Saisonvorbereitung dienen. Unterstützt wurden die Junioren Annalena Haack, Nele Schluchter, Julian Schwarz, Nils Janousek, Yannick Pieper und Jari Pazic von den erfahrenen Spielern Kevin Haberstroh, Philipp Scholz, Carsten Köster, Lukas Nierhaus, Fredo Zmavc, Christian Haack und Gregor Reiter sowie dem Bottrop-Kapitän Reiner Morawitz.

Langsam nach vorne

Die ersten drei Spiele gegen Zürich (3:0), Sea Lions Dortmund (3:1) und DUC Hamburg (4:2) wurden gewonnen. Besonders erfreulich war, dass Julian Schwarz gegen Dortmund seinen ersten Pflichtspieltreffer versenkte. Die Spiele gegen SSC Karlsruhe und UWR Kaiserslautern gingen verloren, wobei Kaiserslautern sich mit vier Nationalspielern aus Krefeld verstärkt hatte. Im letzten Spiel trennten sich TC 69 und FTG Pfungstadt 1:1, so dass Sterkrade nach der Vorrunde Platz fünf belegte.

In der Finalrunde war es an Sterkrade sich „hoch zu spielen“. Der erste Gegner hieß PURE London. In einem harten Spiel gewann Sterkrade glücklich 1:0. Durch den Sieg folgte ein Kräftemessen mit dem ATC Aachen. Das Spiel wurde in der Verlängerung durch einen Aachener Wechselfehler, der zu einer Überzahl der Sterkrader führte, 2:1 entschieden. Das Halbfinale ging 1:3 gegen SSC Karlsruhe verloren. Im Spiel um Platz 3 stand den Sterkradern die Luxemburger Nationalmannschaft gegenüber. Das Spiel wogte torlos hin und her, erneut ging es in die Verlängerung.

Entscheidung durch Carsten Köster

Diese war 30 Sekunden gespielt, als Carsten Köster den Ball aus einem Pulk an der Oberfläche auf den unten lauernden Yannick Pieper passte. Dieser zog einen Sprint am Beckenboden an, dem kein Luxemburger folgen konnte. Die zur Absicherung hinten liegende Torfrau war für den pfeilschnellen Pieper ebenfalls kein Problem und er versenkte zum 1:0 Sieg und sicherte Rang drei, ein großer, internationaler Erfolg.

TC 69 Sterkrade: Köster (1), Morawitz (1), C. Haack (1), Zmavc (1), N. Schluchter, A. Haack, Schwarz (1), Janousek, Pieper (4), Pazic, Haberstroth (4), J. Schluchter, Scholz, L. Nierhaus, Reiter (1), Stole (1).

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