Fußball-Landesliga

Sterkrade-Nord sieht ein Duell auf Augenhöhe

Groß war der Jubel bei den Nordlern vergangenen Sonntag in Lackhausen. Dort wurde ein 2:3 zu einem 4:3-Sieg gedreht.

Groß war der Jubel bei den Nordlern vergangenen Sonntag in Lackhausen. Dort wurde ein 2:3 zu einem 4:3-Sieg gedreht.

Foto: Gerd Hermann / FFS FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Im Heimspiel begegnen die Nordler dem Gast VSF Amern durchaus mit Respekt. Die sind, wie die Nordler auch, ein gestandener Landesligist.

Sterkrade-Nord –
VSF Amern So 15

Es ist auf jeden Fall ein Duell zweier Landesligisten, die sich Aussichten auf einen Platz ganz oben ausrechnen. Doch viel weiß Julian Berg nicht über den kommenden Gegner, die VSF Amern. Eines jedoch hat er bereits recherchiert. „Amern ist ein gestandener Landesligist. Letztes Saison sind sie Fünfter geworden und spielen seit neun Jahren durchgehend Landesliga“, so Sterkrades junger Linienchef mit Anerkennung.

Für die Schmachtendorfer ist es immerhin auch schon die sechste Landesliga-Saison in Folge, so dass man hier durchaus von einem Duell auf Augenhöhe sprechen kann.

Sieg gab Selbstvertrauen

Der 4:3-Sieg der Schmachtendorfer beim einstigen Angstgegner Lackhausen, nach zweimaliger Führung und zwischenzeitlichem Rückstand sowie auf dem ungeliebten Naturrasen, habe der Mannschaft natürlich ungemein Selbstvertrauen gegeben, sagt Berg.

Denn zuvor wussten die Nordler noch nicht so recht wo sie standen, auch wenn nach der Auswärtsniederlage zum Saisonbeginn gleich ein Heimsieg zu Buche stand. Mit dem 3:1 gegen Krefeld-Fischeln wurde zudem der Trend der schlechten Saisoneinstiege der Vorjahre unter dem ehemaligen Coach Markus Kowalczyk gebrochen.

„Wir befinden uns ja noch in einem Umbruch. Gerade deshalb tut solch ein Sieg, wie er in Wesel zustande gekommen ist, unheimlich gut fürs Wir-Gefühl.“

Dritter Dreier in Folge geplant

Gegen Amern wollen die Nordler den Schwung auf jeden Fall mitnehmen, nachlegen und den dritten „Dreier“ in Reihe einfahren. Damit wäre der Saisonstart endgültig gelungen, die Mannschaft hätte sich etabliert und würde von künftigen Gegnern mit gebührendem Respekt betrachtet.

Nicht mit dabei ist Sven Konarski, der zuletzt in Topform war und nun im Urlaub weilt.

Wer seine Position einnehmen wird, ist hingegen noch offen. Ekin Yolasan, der in Wesel kurzfristig wegen Magenproblemen ausgefallen war, und Florian Witte sind mögliche Kandidaten. Stefan Tempes hat indes diese Woche wieder voll mittrainiert und wäre bereit für die Startelf.

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