Ultra-Lauf ganz oben

Strätling schafft diesmal den Zugspitz-Trail

Bei den heiklen Abstiegen gilt: volle Konzentration

Bei den heiklen Abstiegen gilt: volle Konzentration

Foto: Verein

Oberhausen.  Im Vorjahr stürzte Benedikt Strätling beim Zugspitz-Trail schwer. Jetzt ging er den schweren Ultra erneut an. Mit nur einer Woche Training.

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Der Zugspitz-Ultratrail ist ein Ultramarathon, der auf Trails von Grainau aus entgegen dem Uhrzeigersinn rund um die Zugspitze führt. Seit seiner ersten Austragung 2011 zählt er zu den anspruchsvollsten Bergmarathons in Deutschland und hat sich mit Teilnehmern aus über 40 Nationen auch international etabliert.

Vom Endurance-Team des OTV versuchte sich Benedikt Strätling jetzt an der Strapaze. Nach 8:44 Std. kam er glücklich, wenn auch mit Muskelschmerzen ins Ziel und wurde damit Gesamt 90. unter 1430 Startern. Viel wichtiger war ihm, dass er damit seinen schweren Sturz auf dieser Strecke im letzten Jahr mental abschließen konnte.

Über die Jahre kamen mit dem Supertrail XL (Ehrwald), dem Supertrail (Leutasch), dem Basetrail XL (Mittenwald) sowie dem Basetrail (Garmisch-Partenkirchen) vier weitere Strecken mit jeweils neuen Startorten hinzu, so dass die gesamte Zugspitz Arena Bayern-Tirol mit eingeschlossen wurde.

Alles vom Läufer abverlangt

Das Ziel für alle Distanzen befindet sich in Grainau. Die Supertrail-Distanz mit immerhin 64 Kilometern und knapp 3000 Höhenmetern verlangte den Teilnehmern alles ab: Gleich nach dem Start in Leutasch-Weidach wurde die Kondition der Teilnehmer am Anstieg zum Scharnitzjoch gefordert, ehe es gemeinsam mit den Ultra-Läufern auf einheitlicher Strecke weiterging.

Dieses Jahr wurden im Interesse der Athleten die Ultrastrecken für alle auf den Supertrail verlegt, weil das Wetter zu gefährlich war wegen Gewitter, Regen und den enormen Schneemassen. So starteten ca. 1500 Läufer in Leutasch.

Saftige Anstiege und Abstiege über Steine, wiesen, Wurzeln und Schnee verlangten die volle Konzentration. Wieder stürzten etliche Läufer, viele brachen vorzeitig ab.

Gesund und sicher ins Ziel

Strätling, Laufcoach von Sprungzwei, lief mit seiner ganzen Erfahrung, trotz nur einer Woche Trainingsvorbereitung, gesund und sicher zum Ziel. Ab Versorgungspunkt 8 musste er eine längere Pause einlegen, weil sein Kreislauf völlig runter war.

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