Fußball-Landesliga

0:4 – VfL Bad Berleburg unterliegt abgezockter SpVg Hagen

Niklas Linde (l.) und Benedikt Schneider (r.) versuchen in dieser Szene Hagens Ex-Profi und Kapitän Tim Bodenröder den Ball abzunehmen.

Niklas Linde (l.) und Benedikt Schneider (r.) versuchen in dieser Szene Hagens Ex-Profi und Kapitän Tim Bodenröder den Ball abzunehmen.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Auch der VfL Bad Berleburg kann den Lauf der SpVg Hagen 1911 nicht stoppen. Mit 0:4 sind die Wittgensteiner jedoch klar unter Wert geschlagen.

Am Ende war die 0:4-Niederlage beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter der Fußball-Landesliga eine lehrreiche Lektion für die junge Mannschaft des VfL Bad Berleburg. Denn das hochveranlagte Team der „Elfer“, die mit Tim Bodenröder und Gaetano Manno immerhin zwei ehemalige Profis der 2. Bundesliga in ihren Reihen haben, hatte zwar teilweise seine Schwierigkeiten mit den Bad Berleburger Gästen, traf jedoch gleich viermal zum richtigen Zeitpunkt.

„Der Sieg ist natürlich verdient, aber wir haben auch hinten zu viele Fehler gemacht, die der Gegner eiskalt ausgenutzt hat“, zeigte sich auch VfL-Trainer Martin Uvira zufrieden. Ohne die Stammspieler Christopher Geisler und Kai Dengler, aber mit Steffen Arnold in der Startelf erwischte die Uvira-Elf keine guten Start in die Partie.

Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel des VfL lief die Offensiv-Maschinerie der Spielvereinigung heiß und der Ball landete nach zwei schnellen Pässen halb hoch bei Niklas Wilke, der den Ball volley zur 1:0-Führung in die Maschen drosch (6.).

„Wir waren da teilweise zu passiv und hätten uns mehr zutrauen müssen“, resümierte Uvira, der in der Folge jedoch einen engagierten Auftritt seiner Mannschaft sah. Doch sowohl vor dem 0:2 durch Yoldas Demir (22.) als auch vor dem 0:3 durch Wilke (50.) ließ Bad Berleburg durch Vadim Hafner (16.), Hannes Schneider (19.) und Yannik Lückel (46.) beste Chancen liegen.

Auf der Gegenseite zeigte sich die Klasse der Hagener, die durch Enes Demir noch das 4:0 nachlegten (79.). Der VfL verkaufte sich bis zum Schluss achtbar, belohnte sich aber nicht mit einem Tor, da Tarek Benyagoub am Torwart (66.) und Ahmad Ibrahim (73.) am Pfosten scheiterten. Immerhin feierte VfL-Stürmer Tim Kuhn nach überwundenem Bänderriss sein Comeback.

VfL Bad Berleburg: Badura – Krowarz (79. Erdem), Linde, Uvira, Arnold – Benyagoub, Benedikt Schneider, Hannes Schneider (87. Kuhn), Hafner – Ibrahim, Lückel.

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