Fußball-Kreispokal

2:1 am Häslich – VfL Bad Berleburg mit Mühe im Viertelfinale

Ahmad Ibrahim bei der besten Torchance des VfL Bad Berleburg in der ersten Halbzeit. Bei seinem Schuss findet er die Lücke zwischen zwei Verteidigern der SG Mudersbach/Brachbach, der Torwart hält aber.

Ahmad Ibrahim bei der besten Torchance des VfL Bad Berleburg in der ersten Halbzeit. Bei seinem Schuss findet er die Lücke zwischen zwei Verteidigern der SG Mudersbach/Brachbach, der Torwart hält aber.

Foto: Florian Runte

Brachbach.  Bad Berleburg siegt nach Toren von Yannik Lückel und Tarek Benyagoub 2:1 bei A-Ligist SG Mudersbach/Brachbach. Rote Karte in der Schlussphase.

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Sie mussten kämpfen und beißen, am Ende reichte es aber knapp. Mit einem 2:1 (1:0)-Sieg bei der SG Mudersbach/Brachbach hat der VfL Bad Berleburg gestern Abend das Viertelfinale im Fußball-Kreispokal erreicht.

„Wir hatten am Ende zwar die Spielkontrolle und haben nach unserem Tor zum 2:1 keine klare Chance mehr zugelassen, mit etwas weniger Spielglück geht es aber anders aus“, berichtete Christopher Geisler, Spielführer des VfL, der verletzungsbedingt nur als Zuschauer dabei war – als einer von rund 250 übrigens. Und diese Kulisse stachelte den Gastgeber, aktuell Tabellenführer der Kreisliga A, zusätzlich an.

Zunächst entwickelte sich das im Vorfeld erwartete, stark umkämpfte Spiel „am Häslich“, der mit einem großen und – bei stetigem Nieselregen – glitschigen Rasenplatz ungewohnte Bedingungen für die Wittgensteiner bot.

Das politisch im Kreis Altenkirchen beheimatete Team von Mudersbach/Brachbach egalisierte den Zwei-Klassen-Unterschied und sorgte für ein ausgeglichenes Spiel, in der Underdog phasenweise sogar etwas mehr vom Spiel hatte – und durch einen Kopfball von Marcel Farnschläder auch die erste dicke Torchance. Christian Badura im Tor des VfL Bad Berleburg parierte gegen „Poldi“ jedoch glänzend. Zur Halbzeit wäre eine Führung der Blau-Weißen zumindest nicht unverdient gewesen, doch stattdessen ging der VfL mit einem 1:0 in die Pause. Yannik Lückel traf in der 40. Minute per Elfmeter, nachdem er zuvor selbst gefoult worden war (40.).

In der zweiten Halbzeit fand Bad Berleburg besser in die Partie, sicherte sich mehr Spielanteile und mehr Kontrolle – doch diesmal trafen die Gastgeber dem Spielverlauf nach etwas überraschend. Leo Diezmann ließ Badura mit einem Schuss aus 18 Metern keine Chance – 1:1 (63.).

Bad Berleburg blieb jedoch am Drücker und wurde belohnt. Nach einer schönen Kombination und sauberer Vorlage von Lückel musste Tarek Benyagoub nur noch zum 2:1 ins lange Eck einschieben – und diese Führung verwaltete der VfL in einer hitzigen Schlussphase. Im Rahmen einer Rudelbildung sah Mudersbach/Brachbachs Farnschläder noch die Rote Karte.

VfL-Trainer Martin Uvira war trotz des Sieges mit dem Spielweise seines Teams nicht zufrieden.

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