Pass in die Gasse #250

250 Kolumnen zwischen Wittgenstein und Effenberg

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Foto: Sascha Kertzscher / WP

In der 250. Ausgabe „Pass in die Gasse“ blickt unser Kolumnist zurück und denkt dabei wieder an die beruhigenden Worte von Christoph Daum.

Jetzt muss ich mich selbst kurz mit einem Pass in die Gasse schicken und über 250 Kolumnen nachdenken. Ohne viel Raum auf hiesigem Spielfeld zu verschenken, möchte ich doch kurz Danke sagen. An Sie als Lesende natürlich, aber auch als Verfassende von lobenden wie schimpfenden Worten an die Redaktion. Ich gestehe, dass ich mich bei manch kritischen Betrachtungen gerne an den beruhigenden Worten Christoph Daums festhielt: „Man muss nicht immer die absolute Mehrheit hinter sich haben, manchmal reichen auch 51 Prozent!“

Und überhaupt Kolumnen, wo alles zwischen Traum- und Eigentor machbar wie wahrscheinlich ist: Wofür stehen sie eigentlich noch? Stefan Effenbergs Kolumne auf t-online.de ist nicht nur lang wie ein Roman, sondern auch so spannend wie eine Stunde Einwurftraining. Da wird eine Umarmung zwischen Lucien Favre und Mario Götze schnell mal zu einem „Zeichen“ dafür, dass es menschlich „eben doch passt“. Sollten Sie in meiner Kolumne jemals lesen, dass ein Handschlag zwischen einem Feudinger und Banfer Spieler nach einem hitzigen Derby unbedingt als Akt der Völkerverständigung einzuordnen sei, melden Sie es bitte empört der Redaktion.

Bis dahin versucht der „Pass in die Gasse“ die aktuellen und heiklen Themen des Wittgensteiner Fußballs abzufangen und für Sie aufzubereiten. Das kann mal wehtun oder zum Lachen bringen, kann bewegen oder schlichtweg informieren. In jedem Fall aber ist der Anspruch für die nächsten 250 Ausgaben, nicht den Einwürfen von Stefan Effenberg zu entsprechen.

In der Kolumne „Pass in die Gasse“ befasst sich der freie Journalist Heiko Rothenpieler mit aktuellen Entwicklungen in der Welt des „großen“ und „kleinen“ Fußballs.

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