Siegen-Wittgenstein. Das Kreissportgericht Siegen-Wittgenstein verhandelt über Beleidigungen, Verletzungen, unfaires Verhalten. Urteilsfindung teils sehr schwierig.

„Überlegt euch, ob die Sprache, die ihr sprecht, die richtige ist. Nutze die Pause, um darüber nachzudenken.“ Maik Otto, erster Vorsitzender des Kreissport- und Kreisjugendsportgerichts (KSG) Siegen-Wittgenstein, richtete nach seiner Urteilsverkündung einen eindeutigen Appell an einen A-Jugendspieler des 1. FC Dautenbach, gegen den er und die drei KSG-Beisitzer eine Sperre von vier Wochen (maximal vier Spiele) ausgesprochen hatte. Damit kam der Kicker glimpflich davon, denn seine beleidigenden Worte, die er nach der B-Liga-Partie seines Vereins am 28. Oktober beim TuS Alchen in Richtung von Alchener Zuschauern ausgesprochen haben soll, sind an dieser Stelle nicht zitierfähig. Mangelnde Beweise - selbst Schiedsrichter Sherwan Alhussein hatte nichts gehört - mündeten in diesem eher geringen Strafmaß.