Bad Berleburg. VfL-Volleyballerinnen erleben erneut ein rabenschwarzes Wochenende. Auch B-Juniorinnen für Fehlerquote bestraft

Ähnlich trist wie das Novemberwetter präsentierten sich die Volleyballteams des VfL Bad Berleburg vor heimischem Publikum in der Stöppelhalle. Im Lokalderby der Landesliga musste die 1. Damenmannschaft einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Auch das weibliche U16-Team wusste bei seiner Heimpremiere keineswegs zu überzeugen.

Landesliga 6 Damen

VfL Bad Berleburg – CVJM Siegen 0:3 (14:25, 16:25, 11:25). Gegen den Spitzenreiter war die erhoffte Trendwende ein Wunschtraum. Im Gegenteil: Die „Rote Laterne“ flackert auch weiterhin in Bad Berleburg. Besonders die miserable Ballannahme machte es den Kurstädterinnen schwer, ihr Angriffspotenzial effektiv zu nutzen. Trotz sporadisch aufblitzender Klasse gelang es den Spielerinnen nicht, dem starken Gegner aus Siegen Paroli zu bieten. Der dominierte nach Belieben.

Es war schon eine imponierende Machtdemonstration des Titelaspiranten, für den VfL hingegen eine Lehrstunde. Ein deutlicher Rückschlag für die Ambitionen des Teams, den erhofften Turnaround in der Landesliga zu schaffen. Interims-Coach Uwe Homrighausen zog zwar sämtliche Register, für eine entscheidende Spielwende war der Leistungsunterschied aber ganz einfach zu groß. „Einsatz und Teamgeist waren zweifelsohne vorhanden, die Probleme im Spielaufbau, insbesondere in der Ballannahme, waren allerdings unübersehbar. Im dritten Satz gelangen dem CVJM sage und schreibe acht Punkte in Folge. Das ist demotivierend“, so das Fazit von Uwe Homrighausen.

Der Kader: Marie August, Sophia Bald, Luzy Biegler, Lara Böttger, Lena Geisweid, Marie Homrighausen, Melani Kunz, Jenny Leidner, Marie Meinecke, Meike Meinecke, Nelli Rath, Sarah Schubert und Annelie von Essen.

Bezirksliga U16 weiblich

VfL Bad Berleburg – Soester TV 0:2 (20:25, 20:25). VfL Bad Berleburg – SG Störmede/Geseke 0:2 (18:25, 20:25). Auch der U16-Nachwuchs aus Bad Berleburg hatte bei seiner Heimpremiere mit einem rabenschwarzen Tag zu kämpfen und konnten weder gegen den Zweiten noch gegen den Dritten der Tabelle die gewünschte Leistung abrufen. Viele Aufschlagfehler und eine deutlich zu hohe Eigenfehlerquote reduzierten die Chancen auf einen erfolgreichen Spieltag auf ein Minimum.

Trotz des enttäuschenden Ergebnisses sieht Trainer Jürgen Reinhard diese Erfahrung als wichtigen Lernprozess für die jungen Spielerinnen. „Die gravierenden Formschwankungen während eines Matches sind typisch für diesen Altersbereich. Daran müssen wir arbeiten, wenn wir uns verbessern wollen.“

Der Kader: Mia Böhl, Julia Bohn, Inkeri Dickel, Lena Dreisbach, Victoria Fitler, Johanna Henk, Wiebke Klose, Hanna Knebel, Marianna Malenczyk, Neele Rath, Mathilda Reinhard, Lyn Riedesel, Kathina Schmidt, Carolin Six, Sophie Spies, Mia Sophie Stremmel und Emma Vetter (jr)