Attendorner dominieren in der Hunau-Loipe

Bödefeld.   Die Landschaft rund um den Hunau-Turm glich der aus einem Bilderbuch, doch die Langläufer beim Hunau-Lauf hatten für die Idylle kein Auge – für sie waren es keine einfachen Bedingungen, denn auf dem frischen Pulverschnee glitten die Ski nur schwer. Wachs-Experte Norbert Saßmannshausen aus Girkhausen, der die Sportler nach Schmallenberg begleitet hatte, erleichterte vielen Aktiven jedoch ihren Lauf.

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Die Landschaft rund um den Hunau-Turm glich der aus einem Bilderbuch, doch die Langläufer beim Hunau-Lauf hatten für die Idylle kein Auge – für sie waren es keine einfachen Bedingungen, denn auf dem frischen Pulverschnee glitten die Ski nur schwer. Wachs-Experte Norbert Saßmannshausen aus Girkhausen, der die Sportler nach Schmallenberg begleitet hatte, erleichterte vielen Aktiven jedoch ihren Lauf.

„Am Ende wurde es doch ganz schön stumpf“, schnaufte Lukas Nölling vom TuS Erndtebrück im Ziel durch, denn während die Bedingungen für die ersten Starter stabil waren, wurden die Läufer über zehn Kilometer mit weiterem starken Schneefall „beglückt“.

Der Erndtebrücker lag am Ende rund acht Minuten hinter dem schnellsten Mann des Tages, Benjamin Selter. Der Läufer des TV Attendorn, der seit dieser Saison nicht mehr auf Ebene des Deutschlandpokals antritt, erreichte nach 32:15,5 Minuten das Ziel.

Nicht weit dahinter reihten sich Altersklassen-Läufer ein: Frank Butz vom SC Girkhausen, 27 Jahre älter als Selter, hatte für die zwei 5-Kilometer-Schleifen nur knapp eineinhalb Minuten mehr benötigt. Auch der 52-jährige Frank Lauber vom VfL Bad Berleburg legte in 34:04 Minuten noch eine starke Zeit hin.

Finnja Lauber zeigt sich gut erholt

Bei den Frauen, die einmal über die fünf Kilometer gingen, war mit Lara Kamp in 18:43 Minuten ebenfalls eine Attendornerin die Beste. Bemerkenswert war aber, dass die drei Jahre jüngere Finnja Lauber vom SC Girkhausen nur sechs Sekunden langsamer war – und das, nachdem sie sich gerade erst von einer zweiwöchigen Mandelentzündung erholt hatte. Sie gewann damit auch die U15, die sozusagen ihre Generalprobe für den Start des Deutschen Schülercups in einer Woche vornahm.

Viele Rückershäuser Siege

Topfit für den Auftakt in Syda zeigte sich Max Bernshausen vom SC Rückershausen. Der Schlaks flog reihenweise an den vor ihm gestarteten Mädchen vorbei und legte in 16:05,7 Minuten eine tolle Zeit hin. „Er hat super trainiert, fährt eine gute Technik und hat nach einer störungsfreien Vorbereitung tolle Ausdauerwerte“, freute sich Bernd Lauber, der das Schülerteam des Westdeutschen Skiverbandes in den kommenden Wochen wieder gemeinsam mit Olaf Rekowski (SC Rückershausen) betreuen wird.

Rekowski war derweil auch mit den meisten anderen Athleten seines Vereins zufrieden. Jonas Schmidt erwischte in der U13 einen starken Tag und gewann über drei Kilometer diesmal das Duell gegen Trainingspartner Janne Bernshausen knapp um zwei Sekunden. In der weiblichen U12 über zwei Kilometer gab es durch Karoline Joenke und Elin Rekowski sogar einen Doppelsieg für die Lahntaler.

In den „Kinderklassen“ ab der U11 und jünger war erneut der SC Girkhausen der bestimmende Verein und gewann dort in vier Klassen. Christian Dickel, Janne Brandenburger und Mattis Grauel machten die Medaillen in der U9 sogar gänzlich unter sich aus.

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