1. FC Kaan-Marienborn

Auf nach Sprockhövel

So bejubelte der 1- FC Kaan-Marienborn am vergangenen Sonntag den entscheidenden Treffer von Marcel Radschuweit (3. von links, verdeckt). Jetzt geht es nach Sprockhövel.

Foto: Rene Traut/Hotspot-Foto

So bejubelte der 1- FC Kaan-Marienborn am vergangenen Sonntag den entscheidenden Treffer von Marcel Radschuweit (3. von links, verdeckt). Jetzt geht es nach Sprockhövel. Foto: Rene Traut/Hotspot-Foto

Kaan-Marienborn.   An den Baumhof in Sprockhövel hat der 1. FC Kaan-Mariernborn gute Erinnerungen. Im Juni 2016 schaffte er hier den Oberliga-Aufstieg.

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Natürlich ist es in der Oberliga Gesprächsthema Nummer eins. Die verbliebenen 16 Teams diskutieren den Rückzug des SC Hassel und die damit verbundenen Umstände der spielfreien Sonntage. Wie bei den Siegener Sportfreunden, die durch die wegfallenden Spiele gegen die Gelsenkirchener Vorstädter an zwei Wochenenden passen müssen (26. November, generell spielfreier Totensonntag) und am 3. Dezember, sind auch die Kicker von Tabellenführer 1. FC Kaan-Marienborn in doppelter Form betroffen. Sie hätten schon am 19. November gegen Hassel gespielt und pausieren dann eben auch noch eine Woche später, am Totensonntag.

„Ganz so gravierend wird uns das nicht treffen“, lächelt Kaan-Trainer Thorsten Nehrbauer. „Wir haben am 24. November ja noch den Kreispokal.“ Der FCK tritt dann bei der SG Hickengrund an, was hilft, einigermaßen im Spielrhythmus zu bleiben.

Balsam

Aber das ist noch weit weg aus den Gedanken von Thorsten Nehrbauer. Er bereitet sein Team „auf ein schweres Auswärtsspiel in Sprockhövel vor“, so, wie er es bei jedem Gegner zuvor gehandhabt hat. Beim Regionalliga-Absteiger erwartet Nehrbauer am Sonntag „eine Mannschaft, die sich auf aufsteigendem Ast befindet...“, wenn das auch dem derzeitigen Tabellenbild nicht unbedingt widergespiegelt wird.

Wer Thorsten Nehrbauer nach der Ausrichtung seines Teams für diese Partie fragt, erfährt selten Neues. „Wir müssen Präsenz zeigen“, lautet einer der sich wiederholenden Forderungen des Coachs an seine Mannschaft, „dürfen uns keinen Schritt von 100-prozentiger Leistungsbereitschaft fortbewegen“, so die nächste.

Dass die glückliche Konstellation durch die Punktabzüge der Konkurrenz, die gegen Marl-Hüls und Hassel bereits gewonnen hatten, für die Käner eine noch bessere Stellung an der Tabellenspitze heraufbeschwört hat, fällt für Nehrbauer nicht ins Gewicht. „Das wird sich ausgleichen, wenn wir das Hassel-Spiel absitzen.“

Rein optisch und auch für die Psyche aber ist ein Acht-Punkte-Vorsprung vor dem ASC Dortmund und gar zehn Zähler vor Top-Favorit Schalke, das am Wochenende auch noch pausieren muss, schon ein gewisser Balsam, den auch der Käner Trainer nicht verhehlen kann. „Einrahmen werde ich mir die Tabelle aber jetzt nicht, damit warte ich bis zum Saisonende.“ Aber eben auch nur dann - und das versteht sich von selbst -, sollte sich im Mai 2018 ein ähnliches Bild ergeben.

Da da nächste Spiel immer das schwerste ist, zurück nach Sprockhövel, zurück zum kommenden Sonntag. Der FCK tritt die Reise ohne Enrico Balijaj und Jared Jörgens an. Jörgens zog sich im Training einen Innenbandriss im linken Fußknöchel zu und wird drei bis vier Wochen pausieren. Eine Option aber ist - zumindest für einen Kurzeinsatz - Semih Yigit, der nach langer Verletzung langsam wieder Fuß fassen soll

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