Sportfreunde Siegen

Auswärts die erneute Niederlage

Siegens Yannick Wolf (rotes Trikot) setzt sich hier gegen zwei Ennepetaler durch.     

Foto: Lutz Großmann

Siegens Yannick Wolf (rotes Trikot) setzt sich hier gegen zwei Ennepetaler durch.      Foto: Lutz Großmann

Ennepetal.   Wieder nichts mit einem Erfolgserlebnis in der Fremde. Beim TuS Ennepetal gab es für SF Siegen eine vermeidbare 2:3-Niederlage

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Es bleibt dabei: Auswärts ist mit den Sportfreunden Siegen wenig Staat zu machen. Die schwache Bilanz wurde durch die unterm Strich verdiente 2:3 (1:2)-Niederlage beim TuS Ennepetal ausgebaut.

Den 1:2-Pausenrückstand hatten sich die Sportfreunde „verdient“, standen die ersten 30 Minuten doch ganz im Zeichen einer klar überlegenen Ennepetaler Mannschaft, die sich auf dem Kunstrasenplatz des Bremenstadions viel besser zurechtfand. Siegen reagierte nur, ohne selbst zu agieren, und so dauerte es 20 Minuten bis zum ersten Torabschluss durch Gilles Kühler, doch dessen 17-Meter-Schuss war für Marvin Weusthoff kein Problem.

Ennepetal störte früh und entschied wichtige Zweikämpfe für sich. So auch vor dem Führungstor in der 24. Minute: Florian Gerding, auf der rechten TuS-Seite immer präsent und vor allem schnell, profitierte von einem Abspielfehlers Tim Gellers. Seine Flanke wehrten die Sportfreunde ab, doch direkt vor die Füße von Simon Rudnick, der aus zehn Metern ins rechte obere Eck traf.

Und die Platzherren legten nach. Das 2:0 war ein Treffer nach dem Motto „Tore schießen leicht gemacht“. Abdulah El Youbari nahm den Abschlag von Marvin Weusthoff auf, zog auf seiner linken Seite völlig alleine gelassen in den SFS-Strafraum und düpierte auch noch Torwart Christoph Thies (30.). Wusste kein um die Gefährlichkeit des TuS-Kapitäns?

Immerhin: Dieses 0:2 schien die bis dahin müden Geister der Sportfreunde-Spieler, die sich an der permanenten „Aktivität“ der mitgereisten Fans ein Beispiel hätte nehmen können, zu wecken. Quasi mit dem ersten gescheiten Angriff verkürzte der Gast auf 1:2. Mal wieder lieferte Mittelfeldstratege Björn Jost mit einem Pass in die Tiefe die Vorlage, Masahiro Ende war schneller als Stefan Siepmann und traf zum Anschluss (38.) - nach langer Zeit der Treffer-Dürre des Japaners. Drei Minuten später hatte Yannick Wolf sogar das 2:2 auf dem Fuß, zog jedoch aus halblinker Position drüber.

Von der guten Sportfreunde-Phase kurz vor dem Seitenwechsel war nach Wiederbeginn kaum noch was zu spüren. Erneut ließ sich das Dapprich-Team in die Defensive drängen – und wurde erneut bestraft. Ennepetals Stürmer Nils Nettersheim schüttelte mit Leichtigkeit die doppelte Staffage mit Tobias Filipzik und Ryo Kaminishi – ab und düpierte auch Christoph Thies – 3:1 (58.), wieder ein Gegentor, hervorgerufen durch eigene Fehler.

Immerhin hatte sich Dominik Dapprichs Mut, mit Maximilian Wüst einen zweiten Stürmer zu bringen, gelohnt, denn denn ihm gelang nach starker Vorarbeit über die rechte Seite von Satoshi Horie postwendend das 2:3 (62.). Die muntere Freitagabend-Unterhaltung wurde ealso spannend, denn Siegen warf alles nach vorne. Vergeblich.

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