Fußball-Kreisliga C2

Bad Berleburg II entthront Ebenau

Der Mann des Tages: Christian Kehrle (l. in grün) wird von Mitspieler Dennis Müller (r., in grün) zu seinem verwandelten Elfmeter beglückwünscht.

Der Mann des Tages: Christian Kehrle (l. in grün) wird von Mitspieler Dennis Müller (r., in grün) zu seinem verwandelten Elfmeter beglückwünscht.

Foto: Peter Kehrle

Bad Berleburg.  Dank eines frühen Treffer erklimmt der VfL Bad Berleburg II die Spitze der Kreisliga C2. Das Duell gegen Ebenau hatte viel Dramatik zu bieten.

Die Weste des VfL Bad Berleburg II in der Fußball-Kreisliga C2 bleibt weiterhin blütenweiß. Auch im Topspiel des dritten Spieltags setzte sich die Elf von Trainer Marco Winkler gegen den nun entthronten Spitzenreiter FC Ebenau mit 1:0 durch.

Einen strittigen Foulelfmeter hatte VfL-Stürmer Christian Kehrle frech in die Mitte geschossen und damit das entscheidende Tor des Tages erzielt. Ebenaus Keeper Christian Diestler bekam zwar noch eine Pranke an das Leder, den Einschlag konnte er allerdings nicht mehr verhindern (21.). In einer umkämpften ersten Halbzeit hatten die Berleburger die bockstarke Offensive des FC Ebenau über weite Strecken gut im Griff, ansonsten war zudem Torhüter Alexander Kari auf dem Posten, wenn er benötigt wurde.

VfL Bad Berleburg II in Unterzahl

Nach fünf Minuten ging das erste Mal ein Raunen durch das weite Rund der Sportanlage am Stöppel, als Marcel Dittmann sich auf rechts durchgetankte, mit seiner Flanke aber Freund und Feind knapp verfehlte. Auf der Gegenseite war es Sven Grauel, der bei zwei Gelegenheiten im Strafraum gestoppt wurde.

„Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten hier zu Toren zu kommen. Ich glaube die besseren Gelegenheiten hatten aber wir. Es war ein enges Spiel, unverdient gehen wir sicher nicht als Sieger vom Platz“, urteilte VfL-Coach Marco Winkler nach der hoch emotionalen Partie. Denn die Hausherren mussten sich über weite Teile der zweiten Halbzeit zu zehnt über den glühend heißen Platz schleppen. Timo Bäcker hatte wegen eines überharten Einsteigens die Rote Karte bekommen (65.) und seiner Mannschaft bei Temperaturen jenseits der 30 Grad einen Bärendienst erwiesen. „Da muss ich meiner Elf auch ein Kompliment machen, das war kämpferisch schon super“, urteilte Winkler. Ebenaus Trainer Mario Julius zeigte sich als fairer Verlierer: „Der VfL hatte mehr vom Spiel und die bessere Chancen. Der Sieg ist verdient.“

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