Kampfsport

Berleburger Kampfsportler schwingen die Paddel

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Am Anlegeplatz kann durchgeschnauft werden: Aikido-Wittgenstein macht eine Kanu-Tour auf der Lahn.

Am Anlegeplatz kann durchgeschnauft werden: Aikido-Wittgenstein macht eine Kanu-Tour auf der Lahn.

Foto: Verein

Bad Berleburg.  Aikido-Wittgenstein organisiert Kanu-Tour für seinen Nachwuchs. 29 Teilnehmer ringen mit Stromschnellen und Bootsrutschen.

„Endlich“, dachten sich wohl die Mitglieder des Aikido-Wittgenstein aus Bad Berleburg, als man nach langen Monaten der Pandemie zur Kanu-Tour auf der Lahn aufbrechen konnte.

Eigentlich ist diese Veranstaltung ein Ausflug für Kinder und Jugendliche, doch mischten sich auch mehrere Erwachsene in die 29 Teilnehmer, die fortan fröhlich über den Fluss paddelten. Der Start der Lahn-Rundreise war in Weimar Roth und mit zehn Booten, ausreichend Schwimmwesten und Paddeln folgte der Einstieg ins Wasser absolut reibungslos. Nach kurzer Strecke zeigte sich, dass eigentlich alle ganz gut mit ihren Kanus zurechtkommen. Nach gut 2,5 Stunden Fahrzeit wurde dann die erste Raststelle bei Lollar für eine ausgiebige Verschnaufpause angesteuert. Nach dem Passieren des Wehrs über eine Bootsrutsche, wird schließlich das erste Tagesziel, der Campingplatz Wißmarer See, erreicht. Wo in großen Mannschaftszelten die Kräfte gestärkt und sich ausgeruht wurde -- am nächsten Morgen geht es schließlich zeitig weiter. Vorbei an der Badenburg, durch die starken Strömungen der Wettkampfstrecke des Paddelclub Wißmar. Bei Gießen passieren werden zwei weitere Wasserrutschen passiert.

Die Schleusen geöffnet

Zum Ende der Tour rutschen die Aikido-Wittgenstein dann noch durch die Schleuse bei Dorlar -- diese musste sogar selbst bedient werden, ehe das Endziel, eine Ausstiegsstelle in Wetzlar Dorlar, erreicht wurde. Jetzt hieß es noch einmal die Kanus an Land zu holen und das Equipment einzusammeln, ehe es müde und erschöpft, aber auch an tollen Erfahrungen reicher, wieder nach Bad Berleburg zurückging. Die Tour hat dabei so viel Eindruck hinterlassen, dass aus den Reihen der Kinder bereits der Wunsch geäußert wurde, eine ähnliche Tour im nächsten Jahr nochmal zu machen. Diesmal aber vielleicht eine ganze Woche.

Jedoch bedeutet ein solches Event sehr viel Organisation im Vorfeld. Aber es macht natürlich auch einen riesigen Spaß. Ermöglicht werden solche tollen Veranstaltungen auch durch Zuschüsse vom Kreisjugendring. Zum Beispiel mit dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ des Landes NRW. An dieser Stelle bedankt sich die Abteilung bei ihren Unterstützern.

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