Wintersport

Bundesstützpunkt Winterberg/Willingen hat neuen Leiter

Zwölf Jahre nah an der Basis: Als Stützpunktleiter war sich Thomas Grellmann nicht zu schade, auch bei kleinen Wettkämpfen bei der Organisation zu helfen.

Zwölf Jahre nah an der Basis: Als Stützpunktleiter war sich Thomas Grellmann nicht zu schade, auch bei kleinen Wettkämpfen bei der Organisation zu helfen.

Foto: Florian Runte

Winterberg.  Nach zwölf Jahren als „Boss“ an der Kappe wird Thomas Grellmann vom DSV befördert. Sein Nachfolger ist in Winterberg bekannt wie ein bunter Hund.

An der Spitze der Außenstelle Winterberg/Willingen im Olympiastützpunkt Westfalen hat es einen Wechsel gegeben. Der bisherige Stützpunktleiter Thomas Grellmann hat eine neue Stelle angetreten und arbeitet nun in der Zentrale des Deutschen Skiverbandes in München-Planegg. Dort ist er Referent für Struktur- und Leistungssportentwicklung und assistiert den beiden Sportdirektoren Wolfgang Maier (Alpin) und Karin Orgeldinger (Nordisch).

Hier hält Grellmann unter anderem Kontakt zu den Landesverbänden und spricht bei großen Baumaßnahmen und der Organisation von Großereignissen mit. „Das ist eine hochinteressante Stelle“, sagt Grellmann, der nach zwölf Jahren im Hochsauerland auch mit einem weinenden Auge wechselt: „Schade ist, dass ich an dieser übergeordneten Position nicht mehr so dicht an der Basis, an den Athleten bin.“

Bienstein leitet Ski-Stützpunkt

Grellmanns Nachfolger als Leiter der Außenstelle ist Christopher Braun (35), der in Winterberg als bisher leitender Bob-Stützpunkttrainer des NWBSV bestens bekannt ist und früher auch schon als Skeleton-Trainer aktiv war. Die Leitung des Bundesstützpunkts Ski Nordisch, die Grellmann zuvor in Personalunion innehatte, obliegt ab sofort Heike Bienstein. Die Arnsbergerin ist hauptamtliche Geschäftsführerin der seit diesem Jahr bestehenden Leistungssport GgmbH.

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