Handball

Dem RSVE Siegen gehen die Spieler aus

Will nicht mehr Handball spielen: Tim Kolb.

Will nicht mehr Handball spielen: Tim Kolb.

Foto: Reinhold Becher

Auch wegen des rutschigen Bodens in der Ausweichhalle Richerfeld ist der Kader des Handball-Verbandsligisten inzwischen extrem ausgedünnt.

Oberliga

HTV Hemer - TuS Ferndorf II (Sa., 17 Uhr). Vor einer auf dem Papier machbaren Aufgabe steht die Zweitvertretung des TuS beim HTV Hemer. Mit 5:8-Punkten stehen die Sauerländer drei Plätze, aber auch nur einen Zähler hinter dem Team von Michael Feldmann, das mit einem Erfolg den Abstand auf die gefährdete Zone somit weiter vergrößern könnte.

Und auswärts lief es für den TuS bislang ganz ordentlich. Neben der Niederlage beim Liga-Primus ASV Hamm-Westfalen II gab es einen Erfolg beim VfL Mennighüffen und eine Punkteteilung beim Soester TV. Währenddessen fuhr der HTV gegen den Aufsteiger HSC Haltern-Sythern seinen bisher einzigen Sieg im Grohe-Forum ein.

Verbandsliga

RSVE Siegen - TG RE Schwelm (Sa., 19.15 Uhr). Als hätte der RSVE Siegen als Tabellenletzter und den Schwierigkeiten in der dunklen und rutschigen Ausweichhalle am Richerfeld nicht schon genug Probleme, verschärft sich nun auch die personelle Lage bei der Mannschaft von Caslav Dincic.

Während sein Sohn Nicola unglücklich von einem Mitspieler getroffen wurde und einige Zeit fehlen wird, fällt Fabio Scheld nach einem Mofaunfall noch zwei bis drei Wochen aus, Johann Lobpreis knickte auf dem rutschigen Parkett um und muss wohl ebenfalls pausieren. Am härtesten trifft den RSVE allerdings die Tatsache, dass Leistungsträger und Top-Torjäger Tim Kolb nicht mehr zur Verfügung steht.

„Bei ihm kam alles zusammen“, erklärt Caslav Dincic. So machten dem verletzungsanfälligen Rückraumspieler sowohl die schlechten Bodenverhältnisse, als auch das Harzverbot zu schaffen. „Das ist für uns natürlich extrem schwierig aufzufangen“, bedauerte Caslav Dincic, „wir müssen da ein bisschen improvisieren.“

Durch die Vielzahl der eigenen Probleme blieb der Blick des Trainers in Richtung des starken Aufsteigers aus Schwelm weitestgehend aus. Dass „sie aber auch in dieser Liga ein Spitzenteam sind“, dessen ist sich der Linienchef bewusst.

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