Deutliche Erfolge für RSVE und TVE

Siegerland.   Erneut eine klare Niederlage in der Handball-Oberliga für die Reserve des TuS Ferndorf. 26:37 hieß es im Heimspiel gegen die TSG AH Bielefeld. Den zweiten Sieg gab es in der Verbandsliga für den RSVE Siegen. 42:27 gewannen die Siegener beim SV Westerholt. Auch die Oberliga-Frauen des TVE Netphen ließen sich nicht lumpen, schlugen im ersten Heimspiel den TSV Hahlen klar mit 36:18.

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Erneut eine klare Niederlage in der Handball-Oberliga für die Reserve des TuS Ferndorf. 26:37 hieß es im Heimspiel gegen die TSG AH Bielefeld. Den zweiten Sieg gab es in der Verbandsliga für den RSVE Siegen. 42:27 gewannen die Siegener beim SV Westerholt. Auch die Oberliga-Frauen des TVE Netphen ließen sich nicht lumpen, schlugen im ersten Heimspiel den TSV Hahlen klar mit 36:18.

TuS Ferndorf II - TSG AH Bielefeld 26:37 (14:20). Eine klare Steigerung gegenüber dem Auftaktspiel bescheinigte Trainer Michael Feldmann seiner jungen Mannschaft gegen die Über-Mannschaft der Liga. „Altenhagen ist für mich der klare Favorit“, so der TuS-Coach. „Und wir haben uns ordentlich gewehrt.“ Beide Spiele, der Auftakt in Mennighüffen und eben gestern gegen die Bielefelder, seien von vornherein nicht zu gewinnen gewesen. Die Steigerung jedoch mache ihm Hoffnung, vielleicht schon am Sonntag in einem weiteren Heimspiel gegen Hemer Zählbares verbuchen zu können. Da es ab jetzt keine Überschneidungen mit der parallel spielenden ersten Mannschaft mehr gibt, erwartet Michael Feldmann zudem Verstärkungen von oben. Gegen die Ostwestfalen hätte ein Ergebnis mit fünf, sechs Toren Differenz der Leistung seines Teams durchaus entsprochen. „Aber vier vergebene Siebenmeter waren dann zu viel für ein knapperes Ergebnis“, bedauert Feldmann die Fehlschüsse von der „Marke“.

TuS II: Keuper, Thies; Linus Michel (2/1), Klein (2/2), Schmidt (1), Siegle (1), Irle (7) Schneider, Mattis Michel (8/1), Sorg (4), Haupt (1), Paul.

SV Westerholt - RSVE Siegen 27:42 (15:21). Eindrucksvolle Vorstellung der Mannen um Spielertrainer Alen Sijaric, die in der Vergangenheit in Westerholt stets vor Probleme gestellt worden waren. Diesmal versuchten es die Gastgeber vom Start weg mit offener Manndeckung, womit sie den RSVE durchaus überraschten. Bis zur 17. Minute benötigten die Siegener auch, um sich beim 12:9 erstmals mit mehr als zwei Treffern abzusetzen. Jetzt war aber zu erkennen, dass die Westerholter Taktik nicht aufgehen würde, zumal ab der 12. Minute mit Jan-Niklas Broszinski ein exzellenter Keeper zwischen den RSVE-Pfosten stand, der insgesamt 23 Paraden zeigte. Die Siegener, die ohne den erkrankten Branko Jovanovic, Jannik Daub (Hochzeit der Schwester), Max Rath und Johannes Krause (verletzt) auskommen mussten, hatten beim Pausenpfiff alles im Griff und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Inzwischen hatten die Westerholter auf eine 6:0-Abwehrformation umgestellt, was aber auch nicht dazu beitrug, das Ergebnis im überschaubaren Rahmen zu halten. „Der Sieg war dann auch in dieser Höhe vollauf verdient“, zog der sportliche Leiter Peter Krause nach 60 Minuten Eiserfelder Power-Handball eine erfreuliche Bilanz. „Trotzdem gibt es noch Luft nach oben.“ Aber die Saison ist ja auch noch jung - und man braucht noch ein gewisses Steigerungspotenzial. Auch am Wochenende steht ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Sonntag geht es zum TuS Hattingen, der - wie die Siegener - mit 4:0-Punkten aus den Startlöchern gekommen ist. Schon ein Spitzenspiel also zum frühen Zeitpunkt der Saison.

RSVE: Broszinski, Michel; Sijaric (8/1), Dröge (5), Kolb (8), Neumann, Weigelt (7/3), Frieder Krause (8), Grujicic (2), Ronge (4).

TVE Netphen - TSV Hahlen 36:18 (20:7). Mit einem Kantersieg verwöhnten die Handball-Frauen des TVE Netphen im ersten Oberliga-Heimspiel ihre Fans und glichen damit ihr Punktekonto aus. Herausragend dabei vor allem die Abwehrleistung. Schon früh zeichnete sich ab, dass die Gäste kein spielerisches Mittel gegen die offensive Netphener Abwehr finden würden. Die sonstige Goalgetterin Melanie Gritzan (4) wurde oft geblockt oder scheiterte an der starken Torfrau Janine Schweisfurth. Über 6:1 (9.) und 14:3 (19.) baute das Team von Matthias Hoffmann seinen Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf 13 Tore aus und konnte den zweiten Abschnitt ganz entspannt angehen. Überragende Akteurin war Melina Immel, die nicht nur elf Tore beisteuerte, sondern auch in der Abwehr vorbildlich agierte. Nach dem 27:11 (43.) wechselte Hoffmann munter durch und experimentierte.

TVE: Schweisfurth, Sarah Groos; Immel (11), Hannah Kania (8), Gudmundsdottir (5), Sturm (5/4), Carina Kania (3), Welsch (1), Schaffarczyk (1), Roddey (1), Roeben (1).

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