TuS Erndtebrück

Erster Auswärtssieg der Saison

Stefan Valentini traf für den TuS Erndtebrück beim FC Wegberg-Beeck doppelt.

Foto: T.Tillmann

Stefan Valentini traf für den TuS Erndtebrück beim FC Wegberg-Beeck doppelt. Foto: T.Tillmann

Wegberg.   13 Fekdspieler hatte der TuS Erndterück mit zum FC Wegberg-Beeck genommen. Sie holten den verdienten 3:2-Erfolg.

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Für den TuS Erndtebrück ist die Zeit der Dürre in der Fußball-Regionalliga vorüber gegangen. Mit 3:2 (2:1) setzten sich die Wittgensteiner am Freitagabend beim Mit-Aufsteiger FC Wegberg-Beeck durch und warfen den Rettungsanker gerade noch rechtzeitig, bevor der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze schon fast uneinholbare Dimensionen angenommen hatte.

Das Ganze gelang dem Team von Trainer Florian Schnorrenberg mit einer echten Not-Besetzung. Ohne sechs Stammspieler waren die Erndtebrücker am Niederrhein, nahe der holländischen Grenze, angetreten. Bei allem Verletzungs-Übel entpuppte sich am Nachmittag auch die Blessur von Innenverteidiger Mehmedalija Covic ebenfalls als zu schwer. Er musste auch noch passen, wie vor ihm schon Mory Konate, Tim Treude, Ilyass Mirroche, Xhuljo Tabaku und Dominik Jordan.

Dafür wurde improvisiert, wenn man das denn so ausdrücken will. Mehdi Reichert stand neben Marco Rente im zentralen defensiven Mittelfeld, Cedric Heller besetzte die linke Außenbahn, vorne stürmte neben Hedon Selishta der bislang stets nur als Einwechselspieler gebrachte Stefan Valentini.

Doch sein Einsatz sollte sich in Wegberg als gewinnbringend erweisen. Denn seine beiden Tore nach dem durch Sahin Dagistan geschluckten Gegentreffer nach nur zehn Minuten erwiesen sich als „Wendehals“ in dieser Partie.

Zunächst schaffte Valentini in der 22. Minute den Ausgleich, auch psychologisch wichtig der Zeitpunkt seines 2:1-Führungstreffers drei Minuten vor der Pause.

Der TuS übte also aus einer Führung heraus mit Wiederanpfiff die Kontrolle aus, was er mit viel Ballbesitz auch gut über die Bühne brachte. Und er sorgte auch noch für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Mit seinem zweiten Saisontor in der 64. Minute belohnte Hedon Selishta die Bemühungen zum so wichtigen 3:1.

Wie wertvoll dieser Treffer war, bewies schon die nächste Zeigerumdrehung. Denn nur 60 Sekunden später stellten die Gastgeber durch ihren Mittelfeldspieler Thomas Lambertz den Anschluss her. Da gab es also keinen Anlass für die Erndtebrücker, sich auf ihren frisch erworbenen Lorbeeren auszuruhen.

„Nach dieser herben Trainingswoche so ein Spiel zu machen, den frühen Rückstand wegzustecken und das Spiel letztlich nach Hause zu bringen, davor ziehe ich den Hut.“ TuS-Trainer Florian Schnorrenberg war voll des Lobes.

Natürlich rügte er das frühe Gegentor, weil kräftig mitgeholfen wurde, doch im Anschluss wurde der TuS zum besseren Team, ließ einiges an Chancen bereits vor der Pause liegen. Im Spiel kam zu den vielen Ausfällen weiteres Verletzungspech hinzu. So musste Innenverteidiger Gunnar Niemann mit Verdacht auf Faserriss vom Feld, Valetnini und Heller wurden von Krämpfen geplagt. Aber die Punkte kamen nach Erndtebrück.

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