1. FC Kaan-Marienborn

Es winkt ein Nichtabstiegsplatz

Der Einsatz von Philipp Kenan Dünnwald am Samstag gegen den Bonner SC ist gefährdet.

Der Einsatz von Philipp Kenan Dünnwald am Samstag gegen den Bonner SC ist gefährdet.

Foto: Lutz Großmann

Kaan-Marienborn.   Fußball-Regionalligist am Samstag im Leimbachstadion gegen den Bonner SC. Gut gefüllter Kader.

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Wenn es ein perfekter Samstag wird, dann steht der 1. FC Kaan-Marienborn am Ende der Hinrunde nicht mehr auf einem Abstiegsplatz! Voraussetzung dafür ist ein Sieg mit zwei Toren Unterschied am Samstag ab 14 Uhr im Leimbachstadion gegen den Bonner SC. Spielt auch noch der SV Lippstadt mit und bezwingt den SC Wiedenbrück, würde der Aufsteiger die erste Serie sogar auf dem 14. Platz beendet. Das wären dann rosige Aussichten.

Nun, an diese vielversprechende Konstellation verschwenden die Käner keine Gedanken. „Die Aufgabe gegen Bonn wird schwierig genug“, weiß Trainer Thorsten Nehrbauer: „Wir lassen uns von der Tabellensituation der Bonner nicht blenden. Die können nämlich weit mehr, sind bislang unter Wert geschlagen worden.“ Immerhin spielten die Rheinländer jeweils Unentschieden gegen die Top-Teams Viktoria Köln und Alemannia Aachen, siegten beim SC Verl mit 2:0. Auf der anderen Seite steht bislang nur ein magerer Punkt in den Duellen gegen die Aufsteiger Herkenrath, Straelen und Lippstadt – eine ausbaufähige Bilanz aus BSC-Sicht.

Binder und Waldrich einsatzbereit

Dem Bonner SC attestiert Thorsten Nehrbauer „viel Erfahrung, Schnelligkeit und Konterstärke“. Heißt für Kaan-Marienborn: Nur nicht ins offene Messer laufen, nicht zu offensiv ausgerichtet sein. Diese Spielweise ist den Känern sowieso nicht auf den Leib geschneidert, will Thorsten Nehrbauer lieber wieder sehen, „wie wir die Kaan-Zone aufbauen.“ Dies klappte zuletzt beim 1:1 in Wuppertal über weite Strecken sehr gut. Anfällig waren die Siegener im Stadion „Am Zoo“ allerdings bei hohen Bällen – so wie vor dem 1:0 für den WSV, als die Abwehr völlig desorientiert war. „Da müssen wir stabiler werden“, fordert der frisch gebackene A-Lizenzler, der sich eines wünscht: „Endlich mal wieder zu null spielen. Dann werden wir auch gewinnen, denn mindestens ein Tor sollte uns schon gelingen. Aber wir werden wie immer wieder an unsere Leistungsgrenze gehen müssen.“ Übrigens: Erst zwei Mal in dieser Saison – jeweils beim 0:0 gegen Verl und die U23 von Borussia Mönchengladbach – blieb das Kaan-Marienborner Tor sauber.

In Sachen Personal war die Ausgangslage lange nicht mehr so gut wie vor dem Bonner Gastspiel: Die gegen Wuppertal gesperrten Leon Binder und Daniel Waldrich sind wieder „frei“, ihnen winkt die sofortige Rückkehr in die Start-Elf. Darauf darf auch der von einer Erkältung genesene Dawid Krieger hoffen, denn die aktuelle Nummer eins im Sturmzentrum, Philipp Kenan Dünnwald, klagt über muskuläre Probleme.

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