Ausdauersport

Extremeathlon: Den Skihang erst hinauf, dann hinunter

| Lesedauer: 2 Minuten
Fliegender Wechsel in der Skihang-Wechselzone: Till Hartmann (links) übernimmt von Jan Philipp Weller

Fliegender Wechsel in der Skihang-Wechselzone: Till Hartmann (links) übernimmt von Jan Philipp Weller

Foto: Verein

Burbach.  Till Hartmann und Jan Philipp Weller schnappen sich in der Extremvariante nach einem langen Ringen den dritten Platz am Skihang in Burbach.

Die neunte Auflage des „Extremeathlon“, ausgerichtet vom Ski-Club Burbach, war derjenige, der seit Start des Wettkampfs am ehesten seinen Namen verdient hatte. Regen, Kälte und Wind sorgten auf der ohnehin harten Strecke am Skihang in Burbach für erschwerte Bedingungen für alle Beteiligten. Die trotzten allen Widrigkeiten und nahmen den 600 m langen sowie im Durchschnitt 16 Prozent steilen Anstieg laufend oder auf dem Rad in Angriff – und wieder nach unten mussten sie natürlich auch alle.

In der „Extreme Version“ gab es den Favoritensieg durch das „Team Double L“ mit Hyrox-Athlet Tobias Lautwein und Elite-Radfahrer Frank Lütters. Beide lagen mehr als zwei Minuten vor Patrick Brandenburger/Marcel Bernhardt („Dilltaler Zipfelklatscher“) und Jan Philipp Weller/Till Hartmann (Sauerland Skiteam), einem Gespann aus dem Raum Wittgenstein – Weller übernahm den Lauf-Part, Hartmann den Rad-Split.

Doch was hatte die beiden Ausdauer-Allrounder, die im Winter Skilangläufer und im Sommer Triathleten sind, zu dem ungewöhnlichen und extremen Vergleich geführt? „Vor einigen Jahren haben dort Timo Böhl und Dominik Weise schon mal mitgemacht, seitdem hatten wir es auch auf dem Zettel“, berichtet Weller.

Mit Ski-Slalomstangen war auf der mehr braunen als grünen Wiese ein Parcours abgesteckt, den Weller und Hartmann je dreimal hinaufstürmten. „Im ersten Lauf sind wir nicht ganz ans Limit gegangen, bei den weiteren dann schon“, berichtet Weller, der die Belastung mit der bei einem Teamsprint im Skilanglauf vergleicht – Vollgas im Wechsel mit Belastungspausen, in denen es gilt, den Puls runter zu bekommen, aber auch nicht auszukühlen.

Die beiden ersten Plätze waren schnell vergeben, um Platz drei wurde durchgängig gekämpft. Hartmann brachte nach 42:39 Minuten 30 Sekunden Vorsprung auf Platz vier ins Ziel.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Siegen-Wittgenstein

Liebe Nutzerinnen und Nutzer:

Wir mussten unsere Kommentarfunktion im Portal aus technischen Gründen leider abschalten. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie
» HIER