Fußball-Kreisliga B

FC Benfe: Kozdras’ Schlenzer beschert spätes Glück

Benfes Adrian Kozdras (l., in grün) feiert zusammen mit Nico Kratzel und Daniel Althaus seinen Zauber-Schlenzer zum 3:2-Führungstreffer in der Nachspielzeit.

Benfes Adrian Kozdras (l., in grün) feiert zusammen mit Nico Kratzel und Daniel Althaus seinen Zauber-Schlenzer zum 3:2-Führungstreffer in der Nachspielzeit.

Foto: Peter Kehrle

Wittgenstein.  Die SF Edertal und der SV Feudingen ziehen wieder mit dem TSV Aue-Wingeshausen gleich. In der Benfe feiern die Zuschauer zwei „Spätzünder“.

In der Fußball-Kreisliga B2 haben der SV Feudingen und die SF Edertal dank zwei deutlicher Siege mit dem TSV Aue-Wingeshausen gleichgezogen. Alle drei Teams stehen nun mit neun Punkten an der Tabellenspitze. Dramatik pur gab es dagegen in der Benfe.

TSV Weißtal II – SG Laasphe/Niederlaasphe 2:2 (1:1). Die Gastgeber gingen in einem ansehnlichen Spiel früh durch David Sting (7.) in Führung. Kurze Zeit später zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, nachdem Julian Klein SG-Spieler Bryan Nakacwa zu Fall gebracht hatte. Johannes Damm (16.) netzte souverän zum 1:1-Ausgleich ein. Die Zuschauer sahen in der zweiten Hälfte ein ähnliches Spielgeschehen. Erneut gingen die Weißtaler durch Luca Dors (60.) in Führung und die SG glich postwendend durch Yannick Reichpietsch (64.) aus. „Für uns ist es blöd gelaufen, aber das Unentschieden geht aus meiner Sicht in Ordnung“, bemerkte TSV-Trainer Bernard Krasniqi.

SV Dreis-Tiefenbach – Sportfreunde Edertal 0:4 (0:2). Das Ergebnis spricht für sich: Dem Favoriten aus Edertal gelang nach Toren von Tim Dickel (10.) und Jörn Linde (31.) die frühe Führung, die die Sportfreunde im zweiten Durchgang ausbauten: Dabei profitierten die Kicker aus Berghausen und Raumland von einem Eigentor (60.) sowie einem Treffer von Dorian Wick (83.). „Es war sehr heiß, deshalb waren die zwei schnellen Tore in der ersten Hälfte sehr wichtig für uns“, erklärte Edertals Trainer Sandro Trevisi.

FC Hilchenbach – SV Feudingen 1:6 (1:3). Der Favorit ging früh dank Benjamin Pfeiffer in Führung (7.), ehe Hilchenbach dank einer Bogenlampe von Niko Theusner ausglich (14.). In der Folge erhöhten die bärenstarken Feudinger durch Nils Althaus (38./81.), ein Eigentor (45.) und Sam Müller (67./70.). „Wir haben in der Höhe verdient gewonnen, weil wir nicht nur spielerisch, sondern auch konditionell überzeugt haben“, lobte Sascha Schwarz, Spielertrainer der Feudinger, seine Mannschaft.

FC Benfe – TuS Diedenshausen 4:2 (1:2). Die Gäste aus Diedenshausen erwischten den besseren Start: Nach einer Flanke von Elias Homrighausen köpfte Jens Biegler den Ball in die Maschen (18.). Im Gegenzug nutzte Daniel Althaus eine Unachtsamkeit der Gäste aus und neutralisierte die Führung zum 1:1-Ausgleich (19.). Kurz vor der Pause gingen die Diedenshäuser in einem ausgeglichenen Spiel in Führung, als Michael Bender eine Ecke per Volley verwertete (42.).

Mitte der zweiten Hälfte wendete sich das Blatt und Benfe glich durch Christoph Stöcker (73.) aus. In der Nachspielzeit sorgten die Treffer von Adrian Kozdras (94.) und Christoph Stöcker (95.) für den späten Sieg des FC Benfe: „Einen Punkt hätten wir mitnehmen müssen“, ärgerte sich Diedenshausens Spieler Marc Gaß.

VfB Banfe – Sportfreunde Birkelbach II 2:0 (1:0). „Das war eher ein Null-zu-Null-Spiel“, fasste Jonah Stremmel, spielender Interimstrainer der Birkelbacher, die zähe und ausgeglichene Begegnung zusammen. In der Tat sahen die Zuschauer viel Mittelfeldgeschiebe und nur vereinzelte Schüsse aus der Distanz, die beiden Mannschaften jedoch nichts einbrachten.

Erst nach einer Ecke köpfte Banfes Tim Schmidt (43.) den Ball ins Tor, ehe Jonas Weber nach der Pause einen Freistoß von Patrick Lenz – ebenfalls per Kopf – zum 2:0-Endstand verwertete.

SpVg. Kredenbach/Müsen – SV Schameder 1:2 (1:2). Trotz,der Überlegenheit der Gäste aus Schameder im ersten Durchagng schoss Marco Kretschmer die Gastgeber in Führung (13.). Wachgerüttelt, dauerte es für die Schamederaner eine Weile, bis sie einen Nutzen aus ihren Chancen zogen. Timo Saft (36.) und Tim Beuter (40.) drehten die Partie verdient. In der zweiten Hälfte schaltete Schameder zurück und verpasste es, die Partie zu entscheiden. Kredenbach gelang es in der Folge nicht, die ausschließlich langen Bälle zum Ausgleich zu verwerten. „Wir sollten zusehen, dass wir diese Spiele zukünftig früher für uns entscheiden“, mahnte Kevin Knebel, Spielertrainer des SV Schameder.

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