Kommentar

Fußball-Oberliga: Es muss was passieren

Sieht den Fußballverband in Kaiserau in der Pflicht: Sportredakteur Lutz Großmann.

Sieht den Fußballverband in Kaiserau in der Pflicht: Sportredakteur Lutz Großmann.

Foto: Ralf Rottmann / FUNKE Foto Services

Siegerland.  Beim Fußballverband in Kaiserau wird mit Hochdruck an einer Planung der Oberliga-Saison 21/22 gearbeitet. So, wie es war, darf es nicht bleiben.

Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, bis die zuständigen Herren beim Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen zur alles entscheidenden Video-Konferenz einladen und – hoffentlich gemeinsam – mit den Vereinsvertretern darüber abstimmen (lassen), wie denn nun die Saison 2021/2022 in der Fußball-Oberliga Westfalen ablaufen soll.

Das war in der vergangenen Abbruchspielzeit das Sorgenkind, könnte jetzt aber zu einer Art Vorbild-Liga mutieren, um mal einen epidemischen Fachterminus zu verwenden. Sollte nämlich die Mehrheit für eine Splittung der 21 oder 22 Vereine umfassenden höchsten Klasse im westfälischen Fußball votieren und die Verbandsoberen diese Abstimmung als Basis für ihre Entscheidung heranziehen, hätte dies nahezu revolutionäre Dimensionen.

Es wäre eine mit Weitsicht, aber auch mit dem richtigen Augenmaß. Nichts spricht dagegen, im nächsten Jahr, wenn der Corona-Einfluss (hoffentlich) minimiert sein wird, auch in der Oberliga Westfalen zur Normalität zurückzukehren, ergo wieder im üblichen Modus mit Hin- und Rückrunde zu kicken. Aber für die anstehende Saison, in einer Liga mit womöglich 22 Mannschaften und 42 Spielen, muss was passieren.

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